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Fiat Freemont

Mit dem Freemont brachte der italienische Autobauer Fiat Ende 2011 ein neues Modell auf den Markt, das sich am besten als Crossover-SUV beschreiben lässt. Tatsächlich ist der Fiat Freemont eine Art Mischung aus Kombi oder besser Großraumlimousine und einem SUV, der langgestreckt und SUV-untypisch recht tief zu liegen scheint.

Fiat Freemont
Neues Topmodell in 2011: Der Fiat Freemont kommt auf den Markt

Irgendwie scheint der Fiat Freemont jedoch nicht in die aktuelle Fiat-Familie passen zu wollen, wobei die Erklärung einfach erscheint: Der Freemont ist quasi die neue Europa-Version des Dodge Journey. Nach der Übernahme vom US-Hersteller Chrysler fällt auch deren Tochter Dodge an die Italiener und ähnlich wie bei den Modellen Lancia Flavia und Chrysler 200, Lancia Thema und Chrysler 300 sowie Lancia Voyager und Chrysler Grand Voyager wird nun ein weiterer Amerikaner als Ziehkind adoptiert.

Fiat Freemont: Italiener mit US-Wurzeln
Gegenüber dem Basismodell Journey fällt der Fiat Freemont rund drei Zentimeter höher aus, ansonsten scheinen optisch allein die Logos ausgetauscht. Offiziell gilt der neue Freemont gar als Nachfolger des Vans Fiat Ulysse, der in Citroen C8, Peugeot 807 und Lancia Phedra drei baugleiche Brüder fand. Innerhalb der Fiat-Familie wieder ist der Freemont als neues Topmodell gedacht, ergo über Panda, 500, Punto, Bravo, Sedici sowie den Hochdachkombis Qubo und Doblo angesiedelt.

Dodge Journey & Fiat Freemont
Original aus den USA und Fiat-Version: Journey und Freemont

Mit dem neuen Fiat Freemont verschwindet der Dodge Journey jedenfalls endgültig vom europäischen Markt, wobei der Ami hierzulande alles andere als ein Renner war und bereits 2010 eingestellt wurde. Mit dem Fiat Freemont soll alles anders werden, wobei die Italiener das Ami-Modell doch weitaus mehr bearbeitet haben, als einfach ihr Branding in Form des Fiat-Logos aufzukleben. Der Innenraum wurde erneuert, das Fahrwerk straffer abgestimmt und auch die Frontpartie ist aufgefrischt.

Freemont: Zu einem Drittel Mexikaner
Produziert wird der Neo-Europäer mit US-Wurzeln weiterhin in Amerika, genauer in Mittelamerika im mexikanischen Toluca, gleich neben der „US-Version“ Dodge Journey. Ausgelegt ist der Crossover als Siebensitzer, was jedoch dem Kofferraum weniger zugute kommt. Der bietet - als Siebensitzer - gerade mal magere 136 Liter, kann aber auf 1.461 Liter Ladevolumen erweitert werden. In ersten Tests konnte der Fiat Freemont auch durchaus überzeugen, ebenso im Euro NCAP-Crashtest, wo der Freemont auf Anhieb fünf von fünf Sterne erzielte.

Fiat Freemont
Crossover-SUV mit viel Platz: Fiat Freemont als Siebensitzer

Beim Käufer scheint der Freemont ebenfalls anzukommen, denn hatte Fiat nach der Präsentation des „neuen“ Crossovers auf dem Genfer Autosalon März 2011 noch mit 13.000 verkauften Fahrzeugen für das Einstiegsjahr spekuliert, waren zum Sommer schon 18.000 Modelle vorbestellt. Zum September 2011 kam der 4,89 Meter lange, 1,89 Meter breite und 1,69 Meter hohe Freemont schließlich auf den (deutschen) Markt.

Freemont: Motoren, Preis, Konkurrenz
Zum Marktstart bietet der Fiat Freemont vorerst allein zwei Diesel mit 140 oder 170 PS aus 2,0 Litern Hubraum bei je 350 Nm Drehmoment. Das Basismodell für knapp 26.000 Euro (Stand 11/2011) bietet in Serie Leichtmetallfelgen in 17 Zoll; Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags vorn; Kopfairbags in allen drei Sitzreihen, Isofix-Kindersitzhalterung sowie ABS, ESP, ERM (Überrollschutzsystem), TSC (Anhänger-Pendelstabilisierung), TCS (Traction Control System), BPS (Berganfahrhilfe), Tempomat oder elektrische Fensterheber vorn wie hinten.

Fiat Freemont Innenansicht
Auch innen scheint der Fiat Freemont großzügig (Fotos © Fiat)

Konkurrenz findet sich für den US-italienischen Siebensitzer schließlich mehr als genug, sowohl aus dem reinen Van- oder Großraumlimousinen-Segment und ebenso bei den SUVs. In der ersten Fahrzeugklasse konkurriert der Fiat Freemont beispielsweise mit Citroen Jumpy, Ford S-Max, Kia Carens, Mazda5, Nissan Qashqai oder Opel Zafira, im zweiten Segment mit Audi Q7, BMW X6, Cadillac Escalade, Jeep Commander, Mercedes R-Klasse, Mitsubishi Outlander oder Toyota Land Cruiser.

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