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Fiat Doblo

Mit dem Automodell Doblo ist der italienische Autobauer seit 2001 im Segment der Hochdachkombis präsent, wobei der Fiat Doblo nicht in Eigenproduktion entsteht, sondern beim türkischen Autobauer Tofas in Bursa - wie beispielsweise auch der Citroen Nemo oder oder Peugeot Bipper.

Fiat Doblo I und II
Eine Modellreihe, zwei Generation: Fiat Doblo I und II

Angeboten wird der Fiat Doblo jedenfalls als Hochdachkombi für den privaten Nutzer wie ebenso als Kastenwagen für den gewerblichen Nutzer, in letzter Version natürlich ohne Rücksitze und (hintere) Seitenfenstern. Innerhalb der Fiat-Familie reiht sich der Hochdachkombi über Panda, 500, Punto, Bravo und Qubo sowie unter Sedici und Freemont ein.

Fiat Doblo I: Erste Generation 2001 bis 2010
Die ersten Generation des Fiat Doblo wurde von 2001 bis anno 2010 gebaut, der Kastenwagen war mit dem Namenszusatz „Cargo“ versehen, 2004 kam die zusätzliche Familiy-Version als Siebensitzer ins Autohaus. Ein Jahr später in 2005 folgte eine Modellpflege, neu waren Front und Interieur, außerdem gab es die Cargo-Variante nun auch mit langem Radstand.

Fiat Doblo I
Fiat Doblo I: Die erste Generation wurde 2001 bis 2010 gebaut

Als Motoren bot der Fiat Doblo anfangs Benziner mit 65 bis 103 PS aus 1,2 bis 1,6 Litern Hub, ebenso Diesel als Sauger und Turbo mit 1,9 Litern und 63 bis 105 PS so wie schließlich einen bivalenten 1,6-Liter-Benziner - Fiat Doblo Natural Power (mehr Infos auf Green-Motors.de) - für den Betrieb mit Erdgas und Benzin. 2006 verlegte sich Fiat auf einen 1,4 Liter-Benziner mit 77 PS und drei Diesel mit 85 bis 120 PS aus 1,3 und 1,9 Liter, die Natural-Power-Version blieb bestehen. 2006 wurde der Fiat Doblo Cargo mit dem Titel „Van of the Year“ ausgezeichnet, 2010 wurde die Produktion des Fiat Doblo I schließlich beendet - außerhalb Europa allerdings rollt die erste Generation immer noch vom Band...

Fiat Doblo mit alternativen Elektroantrieb
Interessant dürfte beim ersten Fiat Doblo die besondere Version als Elektroauto, genauer gab es sogar drei Varianten mit alternativen Elektroantrieb. E-Version Nummer eins war der „Go Green“ mit einem 18-Kilowattstunden-Akku, der in nur zehn Minuten komplett neu geladen war, allerdings mit Hochspannung. Nummer zwei hatte sogar einen (Blei)Akku mit 43 kWh, der immerhin 150 Kilometer Reichweite ermöglichte.

Fiat Doblo I
Erste generation: Fiat Doblo I in der Heckansicht (Modelljahr 2001)

E-Doblo Nummer drei schließlich baute auf Lithium-Module, genauer 60 Stück mit je 200 AH und 3,6 V. Der Elektromotor kam auf 41 bis maximal 82 PS (30 bis maximal 60 kW), die Spitze lag bei 120 Stundenkilometer. 2007 demonstrierte Fiat die Elektroversion in einem Test über 60 Tage und täglich 300 Kilometer Fahrt, insgesamt schließlich 7.500 Kilometer.

Fiat Doblo II: Zweite Generation seit 2010
2010 kam mit dem Fiat Doblo II die zweite Generation des italienischen Hochdachkombis in den Handel, außerhalb Europa vertreibt der Hersteller weiterhin den Doblo I. Die Maße des Fiat Doblo II wuchsen in der Länge von 4.253 bis 4.633 auf nun mehr 4.390 bis 4.740 Millimeter in der Siebensitzer-Langversion, in der Breite ebenfalls von 1.715 auf 1.832 Millimeter und im Radstand von 2.583 bis 2.963 auf 2.755 bis 3.110 Millimeter - die Höhe hingegen wurde von 1.931 auf 1.845 bis 1.895 Millimeter verringert.

Fiat Doblo II
Neues Modell in 2010: Der Fiat Doblo in zweiter Generation

Zur Motorenwahl stehen ein Benziner mit 1,4 Litern und 95 bis 120 PS (70 bis 88 kW) und drei moderne Multijet-Diesel mit 1,3 bis 2,0 Litern und 90 bis 135 PS (66 bis 99 kW). Interessant: Aktuell angeboten wird der Fiat Doblo als Fünf- und Siebensitzer, als Cargo (Kastenwagen) und schließlich als Hochdachmodell, das tatsächlich ein Stück höher ausfällt. Für den Kastenwagen ist zudem weiterhin ein Erdgasantrieb mit 1,4-Liter-Turbobenziner und 120 PS (88 kW) zu haben.

Fiat Doblo: Kooperation mit Rüsselsheim
Ebenfalls interessant ist die Basis des Fiat Doblo II, baut der neue Hochdachkombi doch auf der Gamma-Plattform SCCS auf, die Fiat gemeinsam mit General Motors respektive Opel entwickelt hat. Auch wenn die Kooperation zwischen den Autobauern mittlerweile beendet ist, baut der Opel Combo D auf selbiger Basis auf und wird neben dem Fiat Doblo II bei Tofas in der Türkei produziert.

Fiat Doblo II & Opel Combo IV
Eng verwandt: Doblo II & Combo IV (Fotos © Fiat/GM Company)

Ende 2012 ist zudem eine „amerikanische“ Version des Fiat Doblo geplant, die unter dem Label von Dodge (dank der Fusion Fiat-Chrysler) verkauft wird. Somit setzt der „Dodge Doblo“ die „Tausch-Strategie“ nach Fiat Freemont und Dodge Journey wie ebenso Lancia Flavia & Chrysler 200, Lancia Thema & Chrysler 300 oder Lancia Voyager & Chrysler Voyager fort. Konkurrenz findet der Fiat Doblo schließlich in anderen Hochdachkombis wie den bereits genannten Combo oder Renault Kangoo, Citroen Berlingo, VW Caddy oder Peugeot Partner.

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