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Opel Zafira

Mit dem Zafira offeriert der Rüsselsheimer Autohersteller Opel seit 1999 einen Kompaktvan, der als Siebensitzer ausgelegt ist und als (kleinerer) Erbe des Opel Sintra gilt. Die Basis bezieht der Opel Zafira vom Kompaktmodell Opel Astra, in Großbritannien wird das Modell als Vauxhall Zafira vermarktet, in Australien wieder als Holden Zafira.

Gebaut wird der Opel Zafira mittlerweile in drei Generationen, typisch Opel werden die einzelnen Generation mit dem fortlaufenden Alphabet gekennzeichnet...

Opel Zafira A: 1999 bis 2005

1999 bis 2005 lief der Opel Zafira A als erste Generation des kompakten Vans vom Band, 2001 kam mit dem Zafira CNG ein alternativer Erdgasantrieb hinzu, 2005 folgte eine Modellpflege. Neu wurden Kühlergrill, Rücklichter und teilweise die Innenausstattung, wobei der Opel Zafira A einen konservativen Look zeigte.

In Japan wurde der Zafira A zeitweise als Subaru Traviq verkauft, in Südamerika und Asien wieder als Chevrolet Zafira. Im Libanon wie ebenso in Jordanien und Syrien wurde der Opel Zafira A weit über das eigentliche Produktionsende gebaut, außerdem gab es eine Sportversion, der Zafira 2.0 OPC mit Turbo und 200 PS. Auf Basis des Opel Zafira A stellte Opel schließlich den Opel HydroGen3 auf die Räder, der mit alternativen Brennstoffzellenantrieb ausgestattet war.

Ansonsten bot der erste Opel Zafira Benziner mit 1,6 bis 2,2 Liter und 101 bis 200 PS so wie Diesel mit 2,0 bis 2,2 Liter mit 101 bis 125 PS...

Opel Zafira B: 2005 bis 2011

Mitte 2005 rollte mit dem Opel Zafira B die zweite Generation des Kompaktvans in die Autohäuser, das bewährte Flex7-Sitzsystem blieb unverändert, trotzdem war das Fahrzeug komplett neu. Optisch schon ein wenig spritziger verfolgte der Opel Zafira B einen nicht mehr ganz so konservativen Look wie die erste Generation, basierte zudem auf der Delta-Plattform von GM. 2005 folgte die neue Erdgas-Version, 2007 eine Autogas-Version (LPG), später der Zafira OPC als Sportversion - der dank 240 PS im Jahr 2010 als schnellster Minivan der Welt galt. In Chile und Mexiko wurde Zafira B erneut unter der Marke Chevrolet vertrieben.

Anfang 2008 erfuhr der Opel Zafira B eine Modellpflege, wo der 1.6 Twinport Benziner und der 1.9 CDTI Diesel ersetzt wurden, außerdem wurden sparsame ecoFLEX-Versionen eingeführt. Als Motoren bot der Opel Zafira B Benziner mit 105 bis 241 PS aus 1,6 bis 2,2 Litern Hub und Dieselaggregate mit 101 bis 150 PS aus 1,7 bis 1,9 Liter. Die CDTI-Dieselmotoren entstammten einem Joint Venture zwischen General Motors und Fiat...

Opel Zafira C: Seit 2011

Auf der IAA im September 2011 präsentiert Opel die neue Generation des Kompaktvans, der offiziell Opel Zafira Tourer heißen wird. Ausgestattet mit Start-Stopp-Automatik, aktive Luftklappen oder Bremsenergierückgewinnung sollen Benziner wie Diesel zu haben sein, ebenfalls wieder alternative Versionen mit Erdgas (CNG) und Autogas (LPG).

Dank dem Erfolg des Opel Zafira konnte der Autobauer schließlich sein Werk Bochum erhalten, das sonst 2000 größtenteils geschlossen worden wäre. Tatsächlich zeigt der Opel Zafira gute Verkaufszahlen, laut dem KBA wurde der Kompaktvan beispielsweise in 2007 insgesamt 34.981 Mal neu zugelassen, womit in jenem Jahr nur VW Touran (73.081), Mercedes B-Klasse (51.484) und Opel Meriva (37.828) im Segment der Vans erfolgreicher waren...

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