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Mazda6

Mit dem Mazda6 präsentiert sich der japanische Autobauer Mazda seit 2002 in der Mittelklasse, wobei das Modell erstmals auf der Tokyo Motor Show 2001 präsentiert wurde. In Japan wird der Mazda6 als Mazda Atenza verkauft, bekannt wurde das Mittelklassemodell zudem durch den Slogan „zoom zoom“,mit welchen der Hersteller erstmals eben den Mazda6 bewarb.

Scheinbar ist die Mittelklasse auch ein echter Erfolg, allein in Japan konnte Mazda innerhalb von nur sechs Tagen nach Markteinführung 4.000 Bestellungen vermelden...

Mazda6 GG/GY: Erste Generation 2002 bis 2008

Gebaut wird der Mazda6 mittlerweile in zweiter Generation, wobei die erste 2002 bis 2008 vom Fließband rollte. Intern wurde der erste Mazda6 Typ GG oder GY genannt, erstes Kürzel stand für die viertürige Stufenheck-Limousine wie ebenso fünftürige Schrägheck-Version, das zweite für den Sport Kombi. Die späteren Facelift-Modelle trugen hingegen die Kürzel GG1 und GY1.

Produziert wird der Mazda6 - für die Märkte Australien, Europa, Japan und Teile Asiens - in Hiroshima und in Hofu, wo der Hersteller sämtliche seiner Modelle baut, ergo vom Mazda3 über den Mazda RX-8 bis hin zum SUV Mazda CX-7. In Europa war der Mazda6 ab Mitte 2002 zu haben, in den USA hingegen erst ab Anfang 2003, wobei die US-Version bei der Auto Alliance International in Flat Rock/Michigan gebaut wird, einem Joint Venture von Mazda und der Ford Motor Company.

Mazda6: Produziert wird überall

Die Modelle für Südamerika baut Mazda in Bogotá/Kolumbien, die Modelle für China bei der FAW Car Company Limited in Changchun. Kurzum waren allein bis März 2006 über eine Million Modelle vom Mazda6 gebaut, womit die Mittelklasse in so kurzer Zeit so erfolgreich wie kein anderer Mazda war.

Auch in Tests konnte der erste Mazda6 regelmäßig gut abschneiden, den 100.000-Kilometer-Test der „Auto Bild“ überstand der Japaner als erstes Test-Modell überhaupt ohne Fehler, 2003 wurde der Mazda6 hinter dem Renault Mégane Zweiter beim „Auto des Jahres“, bis November 2002 waren 23 Auszeichnungen aus 16 Ländern eingeheimst. Als Motoren standen der ersten Generation Benziner mit 120 bis 260 PS aus 1,8 bis 3,0 Litern wie ebenso 2,0-Liter-Diesel mit 121 bis 143 PS zur Verfügung. Im Euro NCAP-Crashtest erreichte die Mittelklasse vier von fünf Sterne, Mitte 2005 erfuhr der Mazda6 noch eine Modellpflege, ab September wurde den Dieselmodellen Rußpartikelfilter eingebaut.

Mazda6: Zweite Generation ab 2008

2008 kam die zweite Generation des Mazda6 auf den Markt, intern Typ GH. Rein optisch halten sich die Neuerungen allerdings in Grenzen, tatsächlich wirkt allein der Kühlergrill größer und die Linien dynamischer, die Grundform des ersten Mazda6 aber wurde deutlich erkennbar beibehalten. Jedoch folgt der neue Mazda6 GH mehr der Designlinie des kleinen Mazda2, wobei aber auch die reinen Maße kaum verändert wurden, der Radstand beispielsweise wurde nur um 50 Millimeter länger.

Bei den Motoren hat Mazda ebenfalls nur sanft nachgebessert, die Benziner kommen nun auf 120 bis 170 PS, die Diesel auf 125 bis 185 PS. Allerdings wurden die Verbrauchsdaten um bis zu zwölf Prozent gesenkt, wohl auch, weil Mazda am Gewicht des Mazda6 gefeilt hat, je nach Version soll die Mittelklasse rund 35 Kilo leichter sein. Letzten Endes verspricht der Hersteller beispielsweise mit dem Einstiegs-Benziner 6,8 Liter auf 100 Kilometer, mit dem Diesel 5,6 Liter auf 100 Kilometer.

Mazda6: Weniger von Ford als zuvor

Zur Markteinführung (02/2007) war der neue Mazda6 schließlich mit Stufenheck und Fließheck zu haben, im April folgte bereits der Kombi. Wie zuvor teilt sich der Mazda6 einige Teile mit teilweise ehemaligen Ford-Modellen, beispielsweise mit dem 2007er Ford Mondeo. Selbst der neue Jaguar X-Type und Volvo S60 sollten Teile vom Mazda6 übernehmen, trotzdem baut die zweite Generation vor allem auf dem ersten Modell der japanischen Mittelklasse auf.

Zugelegt hat der neue Typ GH zudem in punkto Sicherheit, nach den vier Sternen erreichte der zweite Mazda6 im neuen Euro NCAP-Crashtest fünf von fünf Sterne. Im Frühjahr 2010 wurde die Mittelklasse schließlich einer Modellpflege unterzogen, wo vor allem an den Motoren gearbeitet wurde, die nun die Euro-5-Norm erfüllen.

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