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Toyota Yaris IV (2020): 4. Generation kommt im neuen Jahr

Drei Generation erlebte der Yaris bereits. Nun folgt die nächste: Der Toyota Yaris IV (2020) baut auf der Plattform TNGA auf und kommt wie gewohnt als Hybrid in den Handel. Marktstart ist aber erst im neuen Jahr.

Toyota Yaris IV (2020)

Toyota baut seine TNGA-Strategie aus - und zwar auf das Kompaktsegment. Oder vielmehr auf das Segment der Kleinwagen. Denn der neue Yaris steht auf der neuen Architektur GA-B, quasi eine kleinere Version der GA-C. Diese nutzt zum Beispiel der neue Lexus UX. Die Plattform soll jedenfalls vieles besser können. Etwa die Raumaufteilung. Sprich: Der neue Nippon-Mini bietet mehr Platz. Davon ab zeigt der Yaris 2020 ein vollkommen neues Design. Optisch fallen zum Beispiel prompt die große Schnute und die schrägen (LED)Scheinwerfer auf. Doch wie gesagt: Die Highlights sind weniger optischer, sondern vielmehr technischer Natur.

Toyota Yaris 2020: Kleiner und doch größer

Dank der neuen Plattform ist der neue Yaris 5 mm kürzer (3.940 mm) als sein Ahn. Dennoch ist der Radstand (2.550 mm) um 50 mm gestreckt. Somit stemmt sich Toyota dem Trend entgegen, dass die Autos immer größer werden. Das macht durchaus Sinn, schließlich ist der neue Toyota Yaris IV (2020) für den urbanen Dschungel gedacht. Entsprechend ist die neue Generation einen Tick wendiger, bringt aber sehr wohl mehr Platz mit.

Zumal die neue Plattform GA-B den Mini auch in der Höhe (1.500 mm) um 40 mm reduziert. Trotzdem bewahrt der Yaris die gewohnte Kopffreiheit. Kein Wunder: Fahrer wie Beifahrer sitzen nun etwas tiefer. Die Sicht nach vorn bleibt erhalten, die Motorhaube ist nämlich ebenfalls flacher. In punkto Breite (1.695 mm) legt der Yaris schließlich um 50 mm zu. Das ergibt nicht nur mehr Platz, sondern außerdem vorn wie hinten eine breitere Spur. So steht der Nippon-Zwerg breiter auf der Straße und optimiert obendrein das Handling. Zugegeben auch, weil der Schwerpunkt des Fahrzeugs um 15 mm abgesenkt ist.

Im Interieur verfolgt Toyota ebenfalls das Motto „weniger ist mehr“. Die Japaner setzen lieber auf wertige Materialien wie zum Beispiel eine nachhaltige Verkleidung aus Filz. Neu in einem Mini von Toyota ist außerdem die Soft-Touch-Oberfläche des Instrumententrägers. Mittig ist ein Touchscreen platziert, der mit dem Multi-Info-Display (TFT) des Fahrers vernetzt ist. Gegen Aufpreis ist zudem ein Head-up-Display in 10 Zoll zu haben. Ein weiterer Clou ist die kabellose Ladestation für mobile Endgeräte.

Toyota Yaris IV: neuer 1.5 Hybrid

Unter der Haube wartet Toyota schließlich mit einem brandneuen Hybrid auf. Der 1.5 Hybrid liefert dem Hersteller zufolge 15 Prozent mehr Systemleistung, ist aber 20 Prozent effizienter und „spürbar reaktionsschneller“. Davon ab ist der Hybrid der vierten Generation leichter und kompakter. Konkrete Zahlen nannte Toyota bei der Premiere des neuen Yaris allerdings noch keine. Dennoch: 15 Prozent mehr Leistung dürften 115 PS bedeuten.

So oder so: Der 1.5 Hybrid besteht aus einem Benziner mit drei Zylindern plus E-Motor. Der Otto mit dem schicken Namen „Dynamic Force“ übertrumpft mit 40 Prozent Wirkungsgrad jeden Diesel. Die Technik ist nicht unbekannt, stammt diese doch von den 2.0 und 2.5 Hybriden ab, die in Corolla, RAV4 und Camry verbaut sind. Die neue Plattform erlaubt übrigens auch im Bereich Antrieb Neuheiten. Konkret ein neues Hybrid Transaxle System, welches neun Prozent kompakter ist. Ebenfalls kompakter ist der neue Akku des Yaris Hybrid. Statt auf Nickel-Metallhydrid setzt Toyota nun auf Li-Ionen. Ergebnis: Der Akku ist 27 Prozent leichter und erlaubt trotzdem eine höhere Leistungsabgabe.

Neben dem Hybrid bietet auch konventionelle Benziner mit 1,0 sowie 1,5 Liter Hub an. Allerdings nur auf „ausgewählten Märkten“. Ob Deutschland zu diesen Märkten zählt, ist bis dato nicht bekannt. Weitere Infos verspricht der Hersteller zu einem späteren Zeitpunkt.

Neuer Yaris kommt mit modernen Assistenten

Offiziell sind dafür etliche moderne Helfer im Toyota Yaris IV (2020). Toyota geht sogar so weit, die neue Generation als „sicherstes Kompaktmodell der Welt“ zu feiern. An Bord ist jedenfalls das neue Toyota Safety Sense, kurz TSS. Gesetzt sind mit diesem die intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage sowie der Spurverfolgungsassistent. Beide sind übrigens Serie. Mehr will Toyota - wie bei den Motoren - erst später verraten.

Dafür verweist Toyota lieber auf einen verbesserten Insassenschutz. Dieser soll im neuen, nochmals anspruchsvolleren Crashtest (ab 2020) „erstklassige Ergebnisse“ erzielen. Ein Highlight nennt der Hersteller zum Beispiel mit einem zentralen Airbag, was im Segment bisher ein Novum ist. Jener Airbag soll jedenfalls die Sicherheit bei einem Seitenaufprall deutlich verbessern.

Update folgt...

Bild & Video: Toyota