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Kia Optima 2019: Ausstattung, Motoren, Infos, Preise

Facelift für die koreanische Mittelklasse: Auf dem 88. Genfer Autosalon debütiert der aufgefrischte Kia Optima 2019. Erhältlich als Kombi ebenso wie Limo bringt das Facelift vor allem neue Motoren mit. Start ist in Q3 2018.

Kia Optima 2019 Facelift Sportswagon

2015 stellte Kia auf der IAA den neuen Optima vor. Sprich: Generation vier. 2016 folgte der Optima Sportswagon, der Kombi. Die Mittelklasse kommt bei den hiesigen Kunden an. 2017 setzte Kia in Europa 16.800 Einheiten ab, Rekord.

Michael Cole, Chief Operating Officer Kia Motors Europe:

„Zu diesem Erfolg hat auch die Einführung der Kombivariante, der leistungsstarken GT-Versionen und der besonders umweltfreundlichen Plug-in-Hybride beigetragen. Mit dem überarbeiteten Kia Optima machen wir Geschäfts- und Privatkunden jetzt ein noch reizvolleres Angebot.“

Kia Optima 2019: Design und Interieur

Premiere feiert der neue Mittelklässler - neben der dritten Generation des Ceed - gerade in Genf (bis 18. März). Wenig überraschend bleibt es bei Limousine und Kombi. Aufgefrischt ist dafür Ex- und Interieur. Äußerlich zeigt das Facelift vorn einen neuen Stoßfänger sowie neue Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer und LED Rücklichter. Die Front ist außerdem durch eine neue Verchromung (Hochglanz) des Grills gepimpt. Weitere Neuheiten sind Felgen in 16 bis 18 Zoll sowie die Lackierung Runaway Red.

+++ Genfer Autosalon 2018 +++

Im Interieur zeigt der Kia Optima 2019 ein neues Lenkrad. Außerdem Applikationen in satiniertem Chrom an der Zentralkonsole und am Armaturenbrett. Je nach Markt und Ausstattung sind die Sitze mit Stoff und Leder in Schwarz oder Schwarz-Grau bezogen. Neu ist eine Version in Braun sowie Stoff und Leder. Ebenfalls neu ist eine Ambientebeleuchtung in sechs Farben an Armaturenbrett und Türen. Die Fahrmodi können mit einer bestimmten Farbe „gepaart“ werden. Als Standard ist beispielsweise der Eco-Modus in einem sanften Grün gehalten. Der Sport-Modus dagegen in Rot, der Smart-Modus in Blau.

Kia Optima GT: Mehr Pepp für Sportversion

Zuletzt sind auch Kia Optima GT Line und Kia Optima GT geschärft. Beide Linien sind mit neuen LED Nebelscheinwerfern sowie neuen Leichtmetallfelgen in 18 Zoll versehen. Obendrein sind Außenspiegel, Seitenschweller und Lufteinlassgitter im dezenten Hochglanzschwarz abgesetzt. Das Heck krönen neue Doppelendrohre, die beim GT verchromt sind.

Das Interieur von Kia Optima GT Line sowie Kia Optima GT zeigt die gleichen Neuerungen auf wie das Basismodell. Neben schwarzen Leder samt roten Kontrastnähten stehen nun allerdings auch zweifarbige Sitze in schwarz-rotem Leder zur Option. Beim GT zieren dezente GT-Logos die Vordersitze. Jeweils gestickt sowie je nach Ausstattung in Schwarz oder Grau.

Kia Optima 2019: Neue Assistenten & Navi

In punkto Sicherheit rüstet Kia ebenfalls auf. Zwar verfügt die Mittelklasse schon über ein breites Spektrum moderner Helfer, was der Euro NCAP 2015 mit der Bestnote bzw. fünf Sterne belohnte. Neu im Kia Optima 2019 ist trotzdem ein Müdigkeitswarner. Dieser analysiert anhand diverser Parameter wie Lenkverhalten, Nutzung der Blinker oder die Betätigung von Bremse und Gas quasi den Zustand des Fahrers. Erkennt das System schließlich eine mangelnde Konzentration, ertönt ein akustisches Signal. Parallel erfolgt eine Warnanzeige in der Instrumenteneinheit.

Kia Optima 2019 Facelift Sportswagon

Darüber hinaus ist der Kia Optima 2019 je nach Ausstattung mit

  • autonomen Notbremsassistenten samt Fußgängererkennung,
  • aktiven Spurhalteassistenten,
  • Fernlichtassistenten sowie
  • LED Scheinwerfer (Abblend- & Fernlicht) mit dynamischem Kurvenlicht

versehen.

Je nach Ausstattung verfügt der Kia Optima 2019 zudem über ein modernes Navi in sieben oder acht Zoll. Inklusive sind Karten-Updates auf sieben Jahre und der von TomTom bereitgestellte Multimediadienst Kia Connected Services. Via Android Auto und Apple CarPlay sind kompatible Smartphones (ab Android 5.0 bzw. iPhone 5) einbindbar. Dank einer induktiven Ladestation in der Zentralkonsole können diese bei Bedarf neu geladen werden.

Zuletzt wertet Kia die Rundumsichtkamera auf, die im Optima Facelift nun eine noch höhere Auflösung bietet. Kameras an der Front, den Seiten und am Heck erzeugen Bilder bzw. eine 360-Grad-Ansicht des Fahrzeugs aus der Vogelperspektive. So ist das Manövrieren bei niedrigem Tempo leichter.

Optima Facelift: Neue Motoren mit 1,6 Litern

Unter der Haube des Kia Optima 2019 werkeln schließlich neue Triebwerke mit 1,6 Litern Hub. Konkret ein Diesel sowie ein Turbobenziner. Der Selbstzünder ist der neue „U3“ als Ersatz des alten 1.7 CRDi. Als 1.6 CRDi liefert der U3-Diesel 100 kW bzw. 136 PS bei 320 Nm Drehmoment. Die Nachbehandlung der Abgase erfolgt mittels SCR (Selective Catalytic Reduction) sowie NOx-Speicherkatalysator. Daher emittiert der Kia Optima 1.6 CRDi weniger CO2, Feinstaub und Stickoxide als der alte Diesel.

+++ Genfer Autosalon 2018 +++

Der zweite Neuling ist der 1.6 T-GDI mit 132 kW bzw. 180 PS. Dieser schließt quasi die Lücke zwischen dem zwei Liter großen Sauger mit 120 kW/163 PS sowie dem 2.0 T-GDI mit 180 kW/245 PS im Optima GT. Gepaart ist der 1.6 T-GDI in Serie mit DCT (Doppelkupplung), die über Schaltwippen am Lenkrad auch manuell bedienbar ist. Für den 1.6 CRDi Diesel ist das DCT übrigens gegen Aufpreis erhältlich, ansonsten ist ein Schaltgetriebe mit sechs Gängen Serie. Viel wichtiger: Diesel ebenso wie Benziner entsprechen der Norm Euro 6d-temp.

Für den Diesel nennt Kia übrigens je nach Ausstattung und Getriebe einen Verbrauch von 4,3 bis 4,7 l/100 km (CO2: 112 bis 123 g/km). Der neue 1.6 Benziner gönnt sich hingegen 6,1 bis 6,5 l/100 km (CO2: 140 bis 148 g/km). Neben den neuen 1.6 Motoren stehen wie bisher zwei weitere Benziner parat. Und zwar der zwei Liter große 2.0 CVVL Sauger mit 120 kW/163 PS und der Turbo 2.0 T-GDI mit 175 kW/238 PS in der GT-Version. Der Sauger kommt im Mix auf 7,5 bis 7,9 l/100 km (CO2: 171 bis 181 g/km), der 2.0 Turbo auf 8,9 bis 9,3 l/100 (CO2: 203 bis 212 g/km). Die Daten gelten übrigens jeweils für den Optima Sportswagon, für die Limousine sind noch keine Werte bekannt.

Kia Optima Modelljahr 2019: Start & Preise

Standard bei DCT oder Automatik ist übrigens „Drive Mode Select“. Diese bietet jeweils vier Modi und zwar Eco, Komfort, Sport und (neu) Smart. Entsprechend ändert sich je nach Modi das Ansprechverhalten des Antriebs. Außerdem die Lenkunterstützung. Im Sport-Modus ist diese zum Beispiel deutlich direkter. Der neue Smart-Modus wechselt automatisch zwischen Eco, Komfort und Sport. Hierzu analysiert das System die jeweilige Situation und bezieht zugleich die Präferenzen des Fahrers bei bestimmten Geschwindigkeiten und Fahrumgebungen mit ein.

Ende August 2018 rollt der aufgefrischte Optima endlich zum Händler, zumindest als Kombi. Die Limousine ist künftig allein elektrifiziert - sprich als Plug-in-Hybrid - zu odern und folgt ebenso wie der Optima Sportswagon PHEV Anfang 2019. Eingepreist ist der Optima Kombi jedenfalls ab 26.490 Euro, womit der Sportswagon 500 Euro mehr kostet. Ausgeglichen ist der Aufpreis laut Kia mit mehr Ausstattung. Preise für die Optima Limousine (bisher ab 25.090 Euro) sowie den Optima GT (bisher ab 40.890 Euro) sind noch keine bekannt.

Das Basismodell ist übrigens noch mit dem alten 2.0 CVVL Benziner ausgestattet. Der 1.6 CRDi Diesel startet ab 28.790 Euro. Das Basismodell Edition 7 bringt bereits ein Kartennavi in sieben Zoll und Smartphone-Integration, Geschwindigkeitsregelanlage, eine elektronische Parkbremse, elektrisch anklappbare Außenspiegeln sowie 16 Zoll große Leichtmetallfelgen mit. Neu zum Modelljahr 2019 sind außerdem Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Regensensor, ein selbstabblendender Innenrückspiegel, eine USB-Ladebuchse im Fond, wasserabweisende Seitenscheiben vorn und Solarverglasung.

Der neue Turbobbenziner 1.6 T-GDI steht erst in den Linien Spirit und GT Line sowie ab 35.990 Euro zur Option. Zur Serie zählen bei diesen Linien außerdem ein elektrischer Fahrersitz mit Memory-Funktion, ein Navi mit acht Zoll, ein Soundsystem von Harman Kardon, LED-Scheinwerfer und Smart-Key. Wie alle Kia-Modelle ist der neue Optima mit einer Herstellergarantie über sieben Jahre bzw. max. 150.000 km versehen. Außerdem gewährt Kia sieben Jahre Updates auf die Navigationskarten.

Bilder: Kia

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