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Opel-Vans: Aus Meriva und Zafira werden flotte Crossover

Opel Zafira 2012

Was früher die Vans waren, sind heute Sport Utility Vehicle. Und so wie immer mehr SUVs auf den Markt kommen, verschwinden immer mehr klassische Vans aus dem Autohaus. Auch bei Opel deutet sich ein Wandel der Zeit an.

Mit Meriva und Zafira stellen die Rüsselsheimer seit 2003 beziehungsweise sogar seit 1999 zwei klassische Kompakt-Vans, deren Zeit jedoch abgelaufen scheint. Denn so wie derzeit SUVs boomen, lässt die Nachfrage nach klassischen Vans stetig nach. Die Folge überrascht daher kaum: Meriva und Zafira werden laut „Auto Straßenverkehr“ eingestellt.

Aus Van wird CUV: Opel setzt auf den SUV-Trend

Anstelle der mittlerweile wenig gefragten Vans sollen beide Modelle durch einen Crossover aus SUV und Van ersetzt werden, die Opel zusammen mit PSA (Peugeot Citroen) entwickelt. Der Opel Meriva wird zu einem Crossover Utility Vehicle (CUV), bekommt eine schärfere Optik, verliert dafür aber auch seine praktischen weil hinten anschlagenden Fondtüren. Trotz PSA-Plattform zeigt der neue Meriva den typischen Opel-Look und setzt auf typische Opel-Technik wie 1,0-Liter-Dreizylinder, 1,4-Liter-Turbobenziner oder 1.6 CDTI. Die Preise starten angeblich bei unter 16.000 Euro.

Der Opel Zafira (Bild) wird ebenfalls „crosser“ und als Mix aus SUV und Van mit sportlich-frecher Optik neu erscheinen. Als Basis dient dem neuen Zafira die PSA-Plattform EMP2, auf welcher Peugeot 308 und Citroen C4 Picasso stehen. Obendrein wird der Zafira abgespeckt und auf rund 4,50 Meter (derzeit 4,66 m) verkürzt, das Platzangebot jedoch erhalten bleiben. Produziert wird der Zafira IV übrigens ebenfalls bei PSA in Sochaux/Frankreich ab frühestens Ende 2016, wobei das aktuelle (Van)Modell noch bis 2018 angeboten wird. Der Meriva läuft ebenfalls ab 2016 vom Band und zwar im GM-Werk Zaragossa/Spanien.

Bild: Opel - Quelle: t-online.de