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Toyota Urban Cruiser

Mit dem Urban Cruiser stellt der japanische Hersteller Toyota seit 2009 einen Mini-SUV oder auch City-SUV, der als Fünftürer mit Steilheck ausgelegt ist. Für einen SUV ist der Toyota Urban Cruiser mit 3,93 Metern tatsächlich recht kurz geraten, womit der Japaner derzeit eher konkurrenzlos erscheint.

Toyota Urban Cruiser
Mini-SUV: Auf den Markt kam der Toyota Urban Cruiser 2009

Innerhalb der Toyota-Familie ist der Toyota Urban Cruiser als Mini-SUV wenig überraschend im unteren Preissegment angesiedelt, genauer unter Toyota Verso, Avensis, Prius, Hilux, RAV4, Land Cruiser oder GT 86; einzig die Modelle Aygo, iQ, Yaris und Verso-S werden günstiger angeboten.

Urban Cruiser: Idee und Konzept
Kurzum ist der Toyota Urban Cruiser eher als Stadtauto gedacht, was bereits das „urban“ im Modellnamen recht deutlich verrät. Mit dem Namensvetter und Offroader Land Cruiser jedenfalls hat der Toyota Urban Cruiser nicht wirklich viel zu tun, tatsächlich kommt die Basis des Mini-SUV vom Toyota Yaris, bekanntlich der Kleinwagen in der Toyota-Flotte.

Toyota Urban Cruiser

Seit April 2009 im Autohaus stehend ist der Toyota Urban Cruiser außerdem unterhalb des SUV Toyota RAV4 angesiedelt, als direkte Konkurrenten gelten vor allem Daihatsu Terios und Suzuki SX4. Entwickelt wurde der Urban Cruiser vom europäischen Toyota-Designzentrum, 2006 wurde in Genf die erste Studie präsentiert, 2008 - wieder in Genf - folgte das seriennahe Konzept, wenig später in Paris das endgültige Serienmodell.

Toyota Urban Cruiser: Design und Optik
Im Design hat der „fertige“ Urban Cruiser einiges von der ersten Studie übernommen, etwa die ausgestellten Radhäuser, die Scheinwerfer oder die breite C-Säule. In Serie ist Frontantrieb eingebaut, optional steht Allrad zur Wahl, der aus dem RAV4 kommt. Das Cockpit überrascht mit Hauptinstrument und weiteren Kombiinstrumenten, die alles andere als konservativ gestaltet sind.

Toyota Urban Cruiser
Cockpit des Toyota Urban Cruiser: Mini-SUV in Fahrerperspektive

Vom Kofferraum stehen im Allrader bis zu 656 Liter Ladevolumen zur Verfügung, im Fronttriebler hingegen sogar bis zu 749 Liter, sind in den „Frontversionen“ doch nicht nur die Rücksitze umklappbar, sondern auch verschiebbar. Als Motor steht dem Toyota Urban Cruiser ein 1,33-Liter-Benziner mit 99 PS und ein 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS aus dem Toyota Yaris parat, beide Motoren sind als Reihenvierzylinder ausgelegt. Der Diesel verbraucht laut Werk 4,9 Liter (CO2 130 g/km), selbst der Benziner zeigt mit 5,5 Liter eher einen Magerdurst - dank Start-Stopp-Automatik in Serie.

Urban Cruiser: Preis und Konkurrenz
Kombiniert sind beide Motoren übrigens mit einer 6-Gang-Schaltung, eine Automatikversion gibt es bis dato nicht. Preislich startet der Toyota Urban Cruiser schließlich bei 17.070 Euro (Stand Ende 2011), das Topmodell kostet 24.350 Euro.

Toyota Urban Cruiser
Gar nicht Mini: Bis zu 749 Liter passen rein (Fotos © Toyota)

Letzten Endes finden sich nicht viele andere Sport Utility Vehicles in diesem Preissegment, der Renault Koleos startet bei knapp 29.000 Euro, Skoda Yeti bei 18.300 Euro, Nissan Juke 15.690 Euro, Kia Sportage 19.950 Euro, Hyundai ix35 20.690 Euro - wobei sämtliche Modelle auch (deutlich) größer sind. 2012 dürfte mit dem Opel Mokka wohl der erste echte Konkurrent kommen...

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