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Peugeot 206

Mit dem Modell 206 brachte der französische Autobauer Peugeot 1998 einen Kleinwagen auf den Markt, der eigentlich 2006 wieder eingestellt wurde. Tatsächlich wurde der Peugeot 206 im Jahr 2006 von seinem Nachfolger 207 beerbt, wird jedoch bis heute (stand 2011) als besonders günstiges Einstiegsversion Peugeot 206+ weiterhin verkauft.

Innerhalb der Peugeot-Familie fand - und findet - der Peugeot 206 jedenfalls seinen Platz als Kleinwagen über dem 107 und dem Stromer iOn sowie unterhalb von Modellen wie 308, 508, 3008, 4007, 5008, RCZ, 807, Bipper, Expert, Partner oder Boxer.

Peugeot 206: Kleinwagen von 1998 bis 2006

Offiziell wurde der Peugeot 206 als Kleinwagen von 1998 bis 2006 gebaut und verkauft, als Designer gilt Murat Günak, der beispielsweise auch den Peugeot 307 oder aber für Mercedes die SLK-Klasse, CLS-Klasse und den SLR wie ebenso Maybach 57 respektive Maybach 62, VW Golf V, VW Eos oder VW Tiguan gezeichnet hat.

Der kleine 206 wurde prompt für Designer wie Hersteller ein Riesenerfolg, bis 2005 waren fünf Millionen Modelle verkauft und der Peugeot 206 in Europa zum erfolgreichsten Kleinwagen seiner Zeit avanciert. In Deutschland galt der Peugeot 206 von 2001 bis 2004 als das meistverkaufte Importmodell, seit 2007 außerdem als meistverkauftes Peugeot-Modell überhaupt.

Peugeot 206: Kleiner Franzose ganz groß

Wenig verwunderlich mag der große Erfolg des kleinen Franzosen kaum sein, angeboten wurde der Peugeot 206 in gleich fünf Karosserieversionen. Dem Drei- und Fünftürer mit Schrägheck folgte 2000 der Peugeot 206 CC als Cabrio, 2002 der Peugeot 206 SW (Station Wagon) als Kombi, außerdem war eine viertürige Limousine zu ordern. Vor allem das 206 Cabrio war beim deutschen Käufer beliebt, mehr als 100.000 Modelle wurden hierzulande vom 206 CC abgesetzt - so viele wie auf keinen anderen Markt.

2003 erfuhr die gesamte 206-Modellreihe eine Modellpflege, neu wurden beispielsweise die (Klarglas)Scheinwerfer oder Rücklichter, ebenso die Stoßstangen, die nunmehr in Wagenfarbe lackiert wurden und das deutlich größere (Löwen)Logo am Heck des Kleinwagens. Als Motoren dienten dem Peugeot 206 über die Jahre neun Benziner mit 60 bis 177 PS aus 1,1 bis 2,0 Litern Hub sowie vier Diesel mit 68 bis 109 PS aus 1,4 bis 2,0 Litern.

206: Motorsport und Plus-Version

Auch im Rallyesport wurde der Peugeot 206 eingesetzt, ab 1999 traf der kleine Löwe mit Allradantrieb hier auf (größere) Konkurrenten wie Subaru Impreza oder Mitsubishi Lancer. 2000 und 2002 gewann der Peugeot 206 WRC mit dem Finnen Marcus Grönholm am Steuer die WRC-Meisterschaft, 2000 bis 2002 und somit drei Mal in Folge außerdem die Konstrukteurswertung.

Mit der Markteinführung des Erben 206, der 2012 bereits wieder vom Peugeot 208 abgelöst wird, verschwand der Peugeot 206 als Kombiversion SW und Cabrio CC vom Markt, seit Anfang 2009 ist der eigentliche Rentner aber wieder im Verkaufsprogramm. Als Drei- oder Fünftürer wird der Peugeot 206+ als preiswertes Einstiegsmodell mit zwei Benzinern (60 und 73 PS) oder einem Diesel (68 PS) angeboten. Preislich startet der 206+ bei 10.390 Euro (Stand 11/2011), der Peugeot 207 hingegen bei 12.090 Euro. Konkurrenz für den Peugeot 206 waren und sind beispielsweise Alfa Romeo MiTo, Chevrolet Aveo, Daihatsu Charade, Ford Fiesta, Lada Kalina, Mitsubishi Colt, Skoda Fabia, Subaru Justy, Suzuki Swift oder VW Polo.

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