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Opel Meriva

Mit dem Modell Meriva ist Opel im Segment der Kompaktvans vertreten, wobei die erste Generation Opel Meriva A noch als Minivan zählte. Die zweite Generation Opel Meriva B allerdings wuchs dermaßen an, dass das Modell seit 2010 zur Klasse der kompakten Vans gerechnet wird.

Gebaut wird der Opel Meriva bereits in zweiter Generation, wobei Opel mit dem Zafira gleich einen zweiten Kompaktvan offeriert, außerdem mit dem Agila auch noch einen Microvan. Aber: Im Gegensatz zum Agila ist der Opel Meriva eine ganze Ecke größer und im Gegensatz zum Siebensitzer Zafira nur als Fünfsitzer zu haben.

Opel Meriva A: 2003 bis 2010

2003 jedenfalls wurde mit dem Opel Meriva A die erste Generation des Kompaktvans eingeführt, der bis 2010 Bestand haben sollte. Die Basis stellte der Opel Corsa C, in Großbritannien wurde/wird der Opel Meriva als Vauxhall Meriva vermarktet, in Südamerika wieder als Chevrolet Meriva. Gebaut wird der Van bis heute in Spanien (Saragossa).

In 2004 landete der Meriva prompt auf Platz 16 in den deutschen Zulassungs-Charts, 2006 gab es eine Modellpflege, wo vor allem die Front überarbeitet wurde. Der angebotene CDTI-Diesel entstammte eine Partnerschaft zwischen GM Powertrain und Fiat, 2007 wurde der Opel Meriva A vom TÜV Deutschland als „Mängelzwerg“ geehrt. In Serie bot der Kompaktvan ABS, Bremsassistent, Front- und Seitenairbags, ESP Plus, Traktionskontrolle, elektrische Servolenkung oder elektrische Außenspiegel, Klima oder MP3-CD-Radio gab es erst in der teureren Ausstattung „Edition“.

Opel Meriva B: Zweite Generation seit 2010

Mitte 2010 folgte mit dem Opel Meriva B die zweite Generation des kompakten Vans, nunmehr auf Basis der GM-Gamma-Plattform, die auch vom Opel Corsa D und den Modellen Alfa Romeo MiTo, Fiat Doblo II, Fiat Grande Punto, Fiat Fiorino, Fiat Linea, Fiat Qubo und schließlich Citroen Nemo und Peugeot Bipper genutzt wird. Optisch wie ebenso im Interieur zeigt sich im Opel Meriva B außerdem die neue Designlinie, welche auch den Modellen Astra J und Insignia zu eigen ist.

Gegenüber dem Vorgänger Meriva A ist die zweite Generation länger und breiter, dafür ebenso flacher geworden, speziell im Fond bietet der Opel Meriva B mehr Platz und Beinfreiheit. In Serie offeriert der zweite Meriva schließlich ABS, ESP, PRS (auskuppelnde Sicherheitspedale), TS Plus (Traktionskontrolle), Airbags für Fahrer und Beifahrer oder Berganfahrassistent, aktive Kopfstützen, Seiten- und Kopfairbags.

Opel Meriva B: Ausstattung und Sicherheit

Elektrische wie ebenso beheizbare Außenspiegel finden sich ebenfalls bereits im Basismodell des Opel Meriva B, Klima, Bordcomputer, Tempomat, Flex-Rail-Mittelkonsole oder CD-Radio kosten hingegen Aufpreis und stehen erst ab der teuren Edition-Ausführung parat. Die (Top)Ausstattung „Innovation“ bietet zusätzlich Einparkhilfe (vorn wie hinten), Kurven- und Abbiegelicht, Sitzheizung und Lenkradheizung oder Leichtmetallräder.

Beim Euro NCAP-Crashtest wusste der Opel Meriva B Ende 2010 trotzdem zu glänzen und erreichte fünf von fünf Sterne. 32 Punkte gab es für den Insassenschutz, 38 Punkte für den Kinderschutz, magere 20 Punkte hingegen in punkto Fußgängerschutz. Bei den Motoren offeriert der Opel Meriva B schließlich drei 1,4-Liter-Benziner (100 bis 140 PS) und vier Diesel mit 93 bis 130 PS aus 1,3 und 1,7 Liter Hub.

Als aktuelle Konkurrenten des Opel Meriva B gelten Citroen C4 Picasso, Ford C-Max, Mercedes B-Klasse, Peugeot 3008, Renault Scénic, Seat Altea XL oder VW Golf Plus...

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