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Mitsubishi Colt

Mit dem Colt bietet der japanische Autobauer Mitsubishi seit 1962 einen Kleinwagen an, wobei bis 1969 quasi (fast) alle Modelle als Mitsubishi Colt plus der Hubraumzahl vermarktet wurden. 1978 wurde der Mitsubishi Colt tatsächlich als eigenständiges Modell aufgelegt, zuerst zählte das Modell allerdings noch zur Kompaktklasse.

Mit den Generationen fünf und sechs wurde der Mitsubishi Colt jedoch zum Kleinwagen „degradiert“, seit 2004 wird der Japaner bei der niederländischen Tochter NedCar in Born produziert. Auf manchen Märkten als Mitsubishi Mirage angepriesen findet der heutige Colt seinen Platz in der Familie des Herstellers über dem kleineren Mitsubishi i-MiEV wie unter dem kompakten Mitsubishi Lancer, den SUV-Modellen Mitsubishi ASX, Mitsubishi Pajero und Mitsubishi Outlander sowie dem Pick-up Mitsubishi L200.

Mitsubishi Colt: Eine lange Vorgeschichte

Der Modellname Colt beruht übrigens weniger auf den berühmten Revolver, sondern vielmehr auf den Begriff für ein junges Pferd oder eben Fohlen, das mancherorts in den USA als Colt bezeichnet wird. 1962 bis 1965 galt der Mitsubishi Colt 600 als Erbe des Mitsubishi 500, das runde „Ur-Modell“ erinnerte in seinem Design an einen Fiat 500.

1965 bis 1969 folgten die Colt-Modelle 800, 1000F und 1100F, die in Design, Technik und maßen deutlich anders und vor allem größer waren. 1963 bis 1970 baute der Hersteller zudem die Modelle 1000, 1100, 1200 und 1500, die als Viertürer-Limousine wie ebenso als Kombi angeboten wurden, 1978 kam schließlich der erste echte Colt auf den Markt.

Colt: Erste Generationen als Kompaktmodell

1978 präsentierte Mitsubishi mit dem Colt Typ A150 auf dem Genfer Autosalon den ersten wirklichen Colt, der bis 1984 gebaut werden sollte und auch in Deutschland angeboten wurde. Dem Dreitürer folgte 1979 ein Fünftürer, beim deutschen Kunden war der Mitsubishi Colt schnell das beliebteste Mitsubishi-Modell überhaupt. Mit dem Colt GT in 1980 für knapp 11.800 DM kam eine Sportversion in den Handel, 1983 wurde das Modell überarbeitet.

1984 bis 1988 rollte die zweite Generation C10 ins Autohaus, 1988 bis 1992 Colt Nummer drei, der von der Bild am Sonntag das „Goldene Lenkrad“ erhielt. Der Mitsubishi Colt GTi kam auf 136 PS, neben den sechs Benzinern war auch ein Diesel zu ordern. 1992 zeigte der Hersteller auf der Pariser Motor Show die vierte Generation Colt CAO, der das letzte Modell mit Kompaktmaßen sein sollte.

Colt: Vom Kompakten zum Kleinwagen

Mit dem CJO von 1996 bis 2003 schrumpfte der Mitsubishi Colt auf Kleinwagenmaße, allein die Länge wurde von 3,96 Meter auf 3,88 Meter verkürzt, außerdem bot die fünfte Generation nur noch fünf Benziner. Mit dem Mitsubishi Colt Z30 in sechster Generation ab 2004 wurde das Modell erneut auf 3,81 Meter verkürzt, im gleichen Jahr erhielt der Japaner erneut das „Goldene Lenkrad“. Ende 2008 wurde der Colt modellgepflegt, wobei die optischen Änderungen so extrem waren, das man eigentlich von einer neuen Generation sprechen könnte.

Tatsächlich wurden nur 35 Prozent der Karosserieteile beibehalten, allein die Front wird nun von einem großen Kühlergrill in Trapezform dominiert, die schrägen flachen Scheinwerfer runden den aggressiven sportlichen Look ab. Als Motoren stehen dem Mitsubishi Colt vier (Otto)Motoren mit 75 bis 197 PS zur Verfügung, die anfänglichen zwei Diesel wurden 2007 und 2008 gestrichen. Konkurrenz findet der Colt ab 11.990 Euro (Stand 11/2011) in Citroen C3, Daihatsu Charade, Dacia Sandero, Fiat Punto, Opel Corsa, Peugeot 207, Skoda Fabia, Suzuki Swift oder Toyota Yaris.

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