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Mercedes-Benz SLK-Klasse

Mit der SLK-Klasse, kurz gern SLK genannt, führte Mercedes-Benz 1996 eine neue Baureihe ein, unter welcher allein zweitürige sportliche Roadster vermarktet werden. Wenn auch nicht offiziell nutzen die Medien das Kürzel SLK zudem gern als Synonym für „sportlich leicht kompakt“.

Seit 2011 jedenfalls wird der Mercedes SLK in dritter Generation gebaut, wobei durchaus Verwechslungsgefahr mit der SL-Klasse besteht. Allerdings gilt die SL-Klasse allein für Roadster-Modelle der Oberklasse, die SLK-Klasse wieder nutzt weitgehend Technik der C-Klasse und somit quasi der Mittelklasse.

SLK-Klasse: Nichts mit SL-Klasse gemein

Kurzum zeigt sich der Unterschied zwischen SLK-Klasse und SL-Klasse im Preis, kostet der „Mittelklasse-Roadster doch nur rund die Hälfte des Oberklasse-Roadsters und hat ergo auch nichts mit der S-Klasse (Oberklasse) gemein. Selbst optisch wirkt die SL-Klasse deutlich rassiger, dynamischer und „spritziger“ als der Mercedes-Benz SLK...

Die erste Generation der Mercedes SLK-Klasse, intern R 170, wurde von 1996 bis 2004 gebaut und war das erste Mercedes-Cabrio seit langer Zeit mit festen Klappdach, das komplett im Kofferraum verschwand. Dank dem Stahldach jedenfalls war und ist der SLK sowohl ein Roadster (offen) wie ebenso ein Coupé (geschlossen).

Erste SLK-Klasse R 170: 1996 bis 2004

Die erste Mercedes-Benz SLK-Klasse wurde auch prompt für Daimler ein Erfolg, insgesamt konnten die Stuttgarter von der ersten Generation 311.222 Modelle absetzen und den Mazda MX-5 als „deutschen“ Spitzenreiter ablösen. Technisch baute die SLK-Klasse R 170 auf der Mercedes-Benz C-Klasse Baureihe 202 (1993 bis 2001) auf, Anfang 2000 erfuhr der Roadster eine Modellpflege.

Dieses Facelift enthielt ebenso optische Retuschen wie eine Überarbeitung der Motoren. Letzten Endes bot die erste Mercedes SLK-Klasse eine Motoren-Palette von 2,0 bis 3,2 Liter mit 136 bis 218 PS im SLK 320. Der baute wie der SLK 32 AMG mit 354 PS als Topversion auf einen V6, ansonsten waren die Motoren ausschließlich Reihenvierzylinder-Benziner, teilweise allerdings mit Kompressor-Aufladung. Bis 2007 wurde der R 170 abgewandelt als Chrysler Crossfire vermarktet.

Zweite SLK-Klasse R 171: 2004 bis 2011

2004 brachte Daimler die zweite Generation der Mercedes-Benz SLK auf den Markt, intern R 171 genannt. Gegenüber dem ersten SLK R 170 setzte der R 171 auf eine modifizierte elektrohydraulische Lösung, was das Klappdach anging. Neuerdings wurde das Heckfenster beim einfahren gedreht, womit der Kofferraum mehr Laderaum bot. Außerdem wurde nun die Kopfraumheizung „Airscarf“ offeriert, die in den Nacken von Fahrer wie Beifahrer „zielt“.

Aufgrund der Frontpartie, welche an die Formel 1 erinnern sollte, wurde die Mercedes-Benz SLK-Klasse zweiter Generation „Nasenbär“ genannt. Als Motoren dienten einmal mehr allein Benziner mit 1,8 bis 5,5 Liter Hubraum mit 163 bis 400 PS (120 bis 294 kW), ausgelegt als Reihenvierzylinder mit Kompressor und V6 wie V8 im Topmodell SLK 55 AMG. Ende 2007 wurde die SLK-Klasse R 171 einer Modellpflege unterzogen.

Dritte SLK-Klasse R 172: Seit 2011

Mit dem Modell R 172 stellt der schwäbische Hersteller Mercedes seit 2011 schließlich die dritte Generation seiner SLK-Klasse, die einmal mehr als zweitüriger und zweisitziger Roadster ausgelegt ist. Das Design der dritten Mercedes-Benz SLK-Klasse kommt sicherlich so manchen bekannt vor, tatsächlich haben sich die Designer am Mercedes SLS AMG orientiert, wobei die lange Front des neuen SLK nun wieder einen (breiten) Kühlergrill zeigt. Die Idee der Außenspiegel (mit Blinker) montiert in den Türen stammt wieder von der CLS-Klasse, außerdem wurde auf LED (Tagfahrlicht, Rücklichter, Blinklichter) gesetzt.

Im Innenraum zeigt die SLK-Klasse R 172 ebenfalls ihre Verwandtschaft zum SLS AMG, die komplette Mittelkonsole wurde aus dem Supersportwagen übernommen. In Serie bietet die Mercedes-Benz SLK-Klasse ASR (Antischlupfregelung), ABS, BAS (Bremsassistent), ESP, 6-Gang-Schaltgetriebe (optional 7G-TRONIC Plus Automatik), Start-Stopp-Automatik, Neck-Pro-Kopfstützen, sechs Airbags, Attention Assist, Berganfahrhilfe, elektrische Feststellbremse, Audio-CD-Anlage und und und.

Verschiedene Pakete wie das AMG-Sportpaket runden die Mercedes SLK-Klasse ab, als Motoren bietet der Roadster wieder allein Benziner mit 184 bis 422 PS (135 bis 310 kW) aus 1,8 bis 5,5 Liter Hubraum...

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