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Mercedes-Benz M-Klasse

Mit der M-Klasse stellt der Stuttgarter Autobauer Mercedes seit 1997 ein SUV auf die Räder, dass als erstes Sport Utility Vehicle des Herstellers überhaupt gilt. Gebaut wird die Mercedes M-Klasse seit 2005 in mittlerweile zweiter Generation, wobei der SUV allein in den USA, genauer im Mercedes-Werk in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama produziert wird.

Interessant: Während die Baureihe M-Klasse genannt wird, lautet die Modellbezeichnung der einzelnen Modelle „ML“. Kurzerhand ging Mercedes hier einen Rechtsstreit mit Konkurrent BMW aus dem Weg, der seine Sportmodelle als M-Modelle vermarktet.

M-Klasse W 163: 1997 bis 2005

Die erste Mercedes M-Klasse brachte Daimler jedenfalls 1997 auf den Markt, wobei die erste Generation intern schlicht W 163 genannt wurde und acht Jahre bis 2005 Bestand haben sollte. Präsentiert wurde die M-Klasse noch als AAV (All Activities Vehicle) 1996 in Detroit, weswegen das Modell zusammen mit Toyota RAV4 oder Land Rover Freelander durchaus als einer der Mitbegründer des damals neuen SUV-Segments war.

Die Produktion im US-Werk Tuscaloosa - ein Überbleibsel aus der Partnerschaft mit Chrysler - stellte sich bei der ersten M-Klasse übrigens als Nachteil heraus, die Qualität nämlich ließ zu wünschen übrig. Trotzdem war das Modell gefragt, weswegen Mercedes-Benz einige wenige Modelle der M-Klasse auch bei Steyr-Puch in Graz/Österreich bauen ließ, wo seit jeher die G-Klasse vom Band rollt.

M-Klasse: Technik und Sicherheit

Technisch fiel die erste Mercedes-Benz M-Klasse vor allem mit ihrem elektronisch gesteuerten (permanenten) Allradantrieb auf, der 1997 als „4ETS“ zur Serie wurde. Neben den zwei Frontairbags bot die erste M-Klasse Seitenairbags, ABS und ESP. Als „Freizeitmobil“ waren außerdem ein Dachträgersystem ebenso inbegriffen wie eine versenkbare Anhängerkupplung.

Optisch zeigte sich die Mercedes M-Klasse W 163 als typischer SUV: hohe Front, bullige Motorhaube, kurze Karosserieüberhänge für steile Böschungswinkel. Auch wurde Wert auf eine gute Aerodynamik gelegt, um Verbrauch und Fahrgeräusche zu minimieren. Der Innenraum bot viel Platz, Stauraum und galt als variabel.

Mercedes-Benz M-Klasse: Facelift in 2011

2011 erfuhr die erste Mercedes M-Klasse ein Facelift, das recht umfassend war, tatsächlich tauschte der Hersteller über 1.100 Bauteile aus. Neu waren beispielsweise Scheinwerfer, Seitenblinker, Rücklichter, Frontschürze und Heckschürze, Seitenschweller, Felgen in 17 statt 16 Zoll, Heckklappe oder Kühlergrill. Schließlich wurden neben einem neuen Interieur auch zwei neue Motoren angeboten, der ML 500 mit 292 PS und der Diesel ML 400 CDI mit 250 PS.

Auf der North American International Auto Show in Detroit/USA präsentierte Mercedes-Benz 2005 die neue zweite Generation der M-Klasse, die intern W 164 genannt werden sollte. Die technische Basis fand die neue M-Klasse in der R-Klasse und der GL-Klasse...

M-Klasse W 164: 2005 bis 2011

Weiterhin wurde die Mercedes-Benz M-Klasse als Fünftürer mit Steilheck produziert, die Front wurde jedoch deutlich agiler und flacher. Außerdem wurde der bisherige Leiterrahmen durch eine selbsttragende Karosserie ersetzt, was zwar die Sicherheit verbessert, aber wiederum Abstriche für den Offroad-Spaß bedeutet. Optional allerdings steht ein spezielles Offroad-Paket zur Wahl, das beispielsweise Mittel- und Hinterachssperrdifferenzial bietet oder eine Getriebereduktion, Unterfahrschutz oder Kompass. Weiterhinl ist ein AMG-Paket zu ordern.

Ende 2008 folgte bereits eine Modellpflege, neu sind Stoßfänger, Scheinwerfer oder Kühlergrill, der in der zweiten Generation der M-Klasse deutlich dominanter wirkt. Zur Serie der Mercedes-Benz M-Klasse zählen nun zudem der PreSafe Insassenschutz oder die NeckPro Kopfstützen.

M-Klasse: Motoren und Hybrid

Auf der Motorenseite bietet die (noch) aktuelle M-Klasse Benziner wie Diesel mit einem Leistungsspektrum von 190 bis 510 PS (140 bis 375 kW) aus 3,0 bis 6,2 Litern Hub. Sogar eine Hybridversion (siehe Link unten) als Voll-Hybrid ist zu haben, der allerdings allein in den USA angeboten wird.

Mehr auf Green-Motors.de: Mercedes ML 450 Hybrid

Bis Ende 2009 konnte Daimler von der M-Klasse schließlich 1,1 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Für Ende 2011 ist die dritte Generation der Mercedes-Benz M-Klasse geplant, die intern W 166 heißen wird...

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