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Lexus LS

Mit dem LS oder besser der LS-Modellreihe präsentiert sich der japanische Premiumhersteller Lexus bereits seit 1989 im Segment der Oberklasse, wobei der Lexus LS schon 1990 erstmals nach Deutschland kam.

2006 kam die vierte und aktuelle Generation des Lexus LS ins Autohaus, dessen Hybridversion LS 600 h das bis dato erste Hybridmodell im entsprechenden Segment darstellte. Innerhalb der Modellfamilie findet sich der Lexus LS selbstredend über den anderen Lexus-Modellen CT, IS und IS-F, GS und RX wieder, der Sportler LFA hingegen ist deutlich teurer.

Lexus LS UCF10: 1989 bis 1994

Mit dem Modell UCF10 produzierte der Edel-Ableger von Toyota 1989 bis 1990 die erste Generation des Lexus LS, der sogar das erste Modell mit Lexus-Logo überhaupt war. Vom Design her war der erste Lexus LS noch recht eckig und zeigte den typischen US-Look mit langen schlanken Linien.

Passend wurde der UCF10 auf der US-amerikanischen Automesse NAIAS in Detroit erstmals der Welt gezeigt, ebenso zuerst in den USA eingeführt, parallel in Japan als Toyota Celsior. Im Gegensatz zur deutschen Konkurrenz glänzte der Lexus LS in den USA mit einem günstigen Preis und kostete (damals) nur 38.000 US-Dollar, der BMW 7er hingegen 55.000 US-Dollar, die Mercedes-Benz S-Klasse sogar 63.000 US-Dollar. Prompt wurde der LS ein großer Erfolg, 42.000 Modelle wurden allein im ersten Jahr verkauft, insgesamt von der ersten Generation 169.000 Fahrzeuge.

Lexus LS UCF20: 1994 bis 2000

1994 bis 2000 folgte mit dem UCF20 die zweite Generation des Lexus LS, dessen Design immer noch einen typisch amerikanischen Look zeigte, aber schon deutlich weicher und weniger kantig wirkte. In Europa und somit Deutschland wurde der zweite Lexus LS nicht angeboten, trotzdem machte sich auch der UCF20 gut im Verkauf, allein 1995 wurden 114.000 Modelle gebaut.

Als Motor diente das gleiche V8-Aggregat mit 4,0 Litern Hub wie in der ersten Generation, wenn auch besagter Motor mit 260 PS etwas mehr Leistung zeigte. Mit dem Facelift 1997 stieg die Leistung sogar auf 290 PS, wobei der Lexus LS in zweiter Generation aufgrund von fast 100 Kilo Gewichtseinsparung auch weniger Verbrauch offenbarte.

Lexus LS UCF30: 2000 bis 2006

Mit dem UCF30 rollte 2000 bis 2006 die dritte Generation des Lexus LS vom Band, deren Design nun deutlich runder und edler ausschaute. Wieder wurde der „Neue“ auf der NAIAS in Detroit vorgestellt, statt dem 4,0-Liter-V8 kam nun eine Maschine mit 4,3 Litern Hub und 294 PS zum Einsatz, wieder in V8-Bauweise ausgelegt.

Zum Herbst 2003 erfuhr der Lexus LS eine Modellpflege, wo neben zarten Retuschen an der Optik auch die Ausstattung überarbeitet wurde.

Lexus LS UCF40: Vierte Generation seit 2007

2007 brachte der japanische Edelhersteller mit dem UCF40 die nunmehr vierte Generation des Lexus LS ins Autohaus, die optisch ein edles gelungenes Design zeigt und ebenso mit etlichen technischen Innovationen aufwartet. Beispiele sind das 8-Gang-Automatikgetriebe, das weltweit erstmals im Lexus LS verbaut wurde oder der Hybridantrieb im Lexus LS 600h, der bis dahin ebenfalls ein Novum in der Oberklasse war.

Innovativ sind außerdem die radargestützte Objekterkennung AODS, der Spurhalteassistent LKA, der Notlenkassistent ESA oder das LED-Abblendlicht im Hybridmodell Lexus LS 600h. Als Motor steht erneut ein V8 mit 4,6 respektive 5,0 Litern im Hybrid zur Wahl, der zwischen 367 und 394 PS leistet. Ab rund 92.000 Euro (Stand 2011) konkurriert der Lexus LS mit Audi A8, Aston Martin Rapide, Bentley Continental Flying Spur, Jaguar XJ, Maserati Quattroporte, Maybach 57 und Maybach 62, Porsche Panamera, Rolls-Royce Ghost oder VW Phaeton.

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