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Lexus IS

Mit dem IS stellt der japanische Premiumhersteller Lexus eine Mittelklasse auf die Räder, die 1998 erstmals in den USA und Japan angeboten wurde. 2005 kam die zweite Generation des Lexus IS auf den Markt, wobei das Modell in Europa - ganz im Gegensatz zu den USA - eher wenige Erfolge feiert.

In Japan wurde der Lexus IS bis zur neuen zweiten Generation in 2005 sogar unter dem Label der Mutter Toyota und als Toyota Altezza vertrieben. Innerhalb der Lexus-Flotte findet der IS seinen Platz über den kompakten Lexus CT und unter Lexus GS, Lexus LS, Lexus RX und Lexus LFA.

Lexus IS: Erste Generation 1998 bis 2005

1998 jedenfalls kam der Lexus IS erstmals auf den Markt, wobei der Modellname IS für „Individual Sports“ steht. Die kompakten Abmessungen und der Heckantrieb zielten vor allem auf den BMW 3er, ebenso natürlich auf Mercedes C-Klasse, Audi A4, Alfa Romeo 159 oder Saab 9-3. Ein großes Manko für den „Nebenmarkt“ Europa war der fehlende Diesel, der erst mit der zweiten Generation eingeführt werden sollte.

Kurzerhand blieb der erste Lexus IS, intern XE1 genannt, eher eine Art Nischenmodell, waren hierzulande doch einzig zwei Sechszylinder-Benziner mit 2,0 und 3,0 Litern zu haben. Der kleine Ottomotor kam auf 155 PS bei 195 Nm Drehmoment, der große Benziner auf 214 PS bei 288 Nm. Mit dem 3,0-Liter-Aggregat schaffte der Lexus IS eine Spitze von 230 km/h bei knapp elf Litern Verbrauch.

Lexus IS: Zweite Generation seit 2005

2006 wurde mit dem XE2 auf der NAIAS in Detroit der zweite Lexus IS präsentiert, der nun statt Reihensechszylinder V6-Aggregate unter der Haube zeigt. Außerdem wird erstmals ein Vierzylinder-Diesel mit 177 PS angeboten, der kurzerhand aus den Konzerngeschwistern Toyota Auris, Toyota Avensis und Toyota Verso entliehen wurde. Optisch deutlich frischer und dynamischer wuchs der zweite Lexus zudem allein in der Länge um mehr als 17 Zentimeter, in der Breite um über sieben Zentimeter.

2008 kam in Deutschland die Sportversion Lexus IS-F als Konkurrent zum BMW M5 oder Audi S4 auf den Markt, 2009 die Cabrioversion Lexus IS 250C, 2010 ein weiterer Diesel mit 150 PS aus ebenfalls 2,2 Litern Hub. Als Benziner stehen zwei V6-Motoren mit 208 und 310 PS zur Wahl, im IS-F ein V8 mit 423 PS. Konkurrenz für den Lexus IS wären vor allem entsprechende Premiummodelle wie der Infiniti G und die Modelle von Audi, BMW und Mercedes, ebenso aber auch Seat Exeo, Skoda Octavia, VW Passat, Mazda6, Kia Optima, Peugeot 508, Ford Mondeo oder Toyota Prius.

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