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Kia Sportage

Mit dem Sportage stellte der Autobauer Kia 1994 seinen ersten SUV auf die Räder, der quasi die koreanische Antwort auf die ersten Modelle und Wegbereiter Toyota RAV4 oder Land Rover Freelander war. Mittlerweile wird der Kia Sportage in dritter Generation gebaut, wobei das Konzept als Fünftürer mit Steilheck jeweils gleich blieb.

Kia Sportage JA: Erste Generation

Die erste Generation des Kia Sportage, intern JA, lief 1994 bis 2002 vom Band. Neben dem „regulären“ Fünftürer mit Steilheck wurde der erste Kia Sportage als zweitüriges Cabriolet angeboten. Die Modelle für Europa wurden zuerst in Korea, später aber bei Karmann in Osnabrück gebaut, ab 1998 wieder in Korea.

Ausgestattet war der Kia Sportage mit zuschaltbaren Allradantrieb, eine Geländeuntersetzung war ebenfalls an Bord. Als Motoren dienten Benziner mit 95 bis 128 PS so wie ein Diesel mit 83 PS, alle Motoren mit 2,0 Litern Hubraum.

Kia Sportage JE: Zweite Generation

Nach zwei Jahren Pause folgte 2004 bis 2010 mit dem Typ JE die zweite Generation des Kia Sportage, der nun unterhalb des in 2002 neuen Kia Sorento seinen Platz in der Kia-Familie fand. Gezeichnet war der zweite Kia Sportage wieder als Fünftürer mit Steilheck, die Cabrioversion der ersten Generation wurde gestrichen. Die Plattform teilte sich der zweite Sportage übrigens mit dem Hyundai Tucson, Vorgänger des heutigen Hyundai ix35.

Typisch SUV baute der zweite Kia Sportage auf einen selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängung, außerdem Front- oder permanenten Allradantrieb. Als Motoren gab es für den Kia Sportage anfangs zwei Benziner als Vierzylinder mit 141 PS und als V6 mit 175 PS. Parallel stand ein 2,0-Liter-Diesel mit 113 PS, später 140 PS zur Wahl, der auch im Kia Carens zum Einsatz kam. 2006/2006 erfuhr der zweite Kia Sportage eine Modellpflege, ebenso wurde der SUV zu den Modelljahren 2008 und 2009 überarbeitet.

Kia Sportage SL: Dritte Generation

2010 kam mit dem Typ SL die dritte Generation des Kia Sportage in den Handel, der in Länge wie Breite zugenommen, in der Höhe hingegen abgenommen hat, der Radstand wurde um zehn Millimeter länger. Technisch ist der dritte Kia Sportage baugleich mit dem ix35 der Konzernschwester Hyundai, von dem gleich einige Motoren übernommen wurden, nämlich der Benziner mit 163 PS und der Diesel mit 136 PS.

Das Design folgt der neuen Designsprache des Hersteller, 2011 wurde der Kia Sportage zusammen mit Kia Optima und Peugeot 508 prompt mit dem red dot design award prämiert. Auffallend am dritten Kia Sportage sind die ausgestellten Kotflügel, die großen Nebelscheinwerfer, die breite C-Säule oder die rund um den SUV verlaufende Kunststoffverkleidung.

Sportage aktuell: Crashtest und Konkurrenz

Im Euro NCAP-Crashtest erreichte der Koreaner 2010 fünf von fünf Sterne, 33 Punkte im Insassenschutz, 42 Punkte im Kinderschutz, allerdings nur 18 Punkte im Fußgängerschutz. Kurzum: Laut Euro NCAP ist der Kia Sportage das sicherste Modell seiner Klasse, zeigt aber trotzdem das Manko seines Segments, geht es um die Sicherheit von Fußgängern.

Kostenpunkt für den Kia Sportage sind derzeit (Herbst 2011) 19.950 Euro, seine Konkurrenz findet der Koreaner in Modellen wie Dacia Duster, Skoda Yeti, Nissan Qashqai, Suzuki Grand Vitara oder VW Tiguan...

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