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Jaguar XJ

Mit dem Modell XJ baut der britische Premiumhersteller Jaguar bereits seit 1968 eine Oberklasse, die der Hersteller selbst als sportliche Limousine gepaart mit modernem Luxus beschreibt.

Seit 2009 wird mit dem X351 die derzeit vierte und aktuelle Generation des Jaguar XJ gebaut, der traditionell das Topmodell des britischen Autobauers darstellt und somit über Jaguar XK und Jaguar XF angesiedelt ist.

Jaguar XJ Mark 1: 1968 bis 1986

Mit dem Jaguar XJ Series I wurde 1968 bis 1973 die erste Version der Oberklasse gebaut, deren Design bis zum Mark 3 erhalten blieb. Kurioserweise werden unter dem Jaguar XJ Mark 1 gleich drei „Untergenerationen“ respektive größere Modellpflegen des Jaguar XJ zusammen gefasst, die gerade erwähnte Series I von September 1968 bis August 1973, wie ebenso der Jaguar XJ Series II von September 1973 bis Februar 1979 und der Jaguar XJ Series III von März 1979 bis November 1986.

Die erste Generation erfuhr somit zwei größere Facelifts, die optisch durchaus zu erkennen waren, wobei das typische XJ-Gesicht mit hohen Grill und runden Doppelscheinwerfern jeweils beibehalten wurde. Vorgestellt auf dem Paris Salon - nicht zu verwechseln mit dem Pariser Autosalon - wurde der Jaguar XJ Mark 1 sogar bis 1992 gebaut, als längst die zweite Generation im Handel stand. Insgesamt sind vom ersten Jaguar XJ schließlich rund 400.000 Modelle produziert wurden...

Jaguar XJ Mark 2: 1986 bis 2003

Auch die zweite Generation Jaguar XJ Mark 2 wurde in drei eigenen Modellen beziehungsweise zwei Modellpflegen vertrieben: Dem XJ40 von Oktober 1986 bis Oktober 1994, dem X300 von November 1994 bis Oktober 1997 und dem X308 von November 1997 bis 2003. Auffallend an der ersten Version waren neben dem kantigen Design und dem weltweit ersten Automatikgetriebe mit einer sogenannten manuellen Schaltgasse die rechteckigen Breitbandscheinwerfern statt den bisher üblichen runden Doppelscheinwerfern, allerdings waren diese nur in den höherwertigen Sovereign- und Daimler-Versionen zu finden.

Mit dem X300 wurde die Optik des Jaguar XJ wieder deutlich runder und der Kühlergrill flacher, die besseren Versionen Sovereign und Daimler waren als X330 zudem mit langen Radstand zu ordern. Der X308 zeigte ebenfalls eine überarbeitete Linienführung, wobei der größte Unterschied unter der Motorhaube in Form neuer Motoren zu finden war. Allein vom letzten Modell der zweiten Generation wurden mehr als 126.000 Modelle gebaut.

Jaguar XJ Mark 3: 2003 bis 2009

2003 bis 2009 kam mit dem X350 die dritte Generation (Mark 3) des Jaguar XJ auf den Markt, der nicht nur optisch deutlich anders erschien, sondern erstmals auf eine Karosserie aus Aluminium baute. Das bekannte Gesicht mit den runden Doppelscheinwerfern blieb jedoch auch dem dritten Jaguar XJ erhalten, trotzdem war der X350 komplett neu konstruiert.

Die 6-Gang-Automatik wurde bei ZF in Deutschland eingekauft, als Motoren standen fünf Antriebe zur Wahl. Vier davon waren Benziner, ein 3,0-Liter-V6 mit 238 PS und drei V8 mit 258 bis 395 PS. Das fünfte Aggregat war ein Diesel, der erstmals im Jaguar XJ angeboten und zusammen mit PSA (Citroen und Peugeot) entwickelt wurde. Gebaut wurde der V6 mit 2,7 Litern Hub und 207 PS hingegen bei der damaligen Mutter Ford. 2007 wurde auf dem Genfer Autosalon eine Modellpflege des Jaguar XJ vorgestellt, insgesamt wurden vom Mark 3 genau 83.556 Modelle gebaut.

Jaguar XJ Mark 4: Vierte Generation seit 2009

Mit dem X351 zeigte Jaguar 2009 auf der Auto Shanghai erstmals die vierte Generation des XJ, die nicht nur optisch, sondern auch technisch anders erscheint. Tatsächlich ist allein das Design der Jaguar XJ Mark 4 gänzlich neu und erinnert deutlich an die Obere Mittelklasse XF. Der Kühlergrill wirkt dominierend, die Scheinwerfer sind neuerdings länglich geformt und in die Kotflügel hinein gezogen, die Seitenlinie zeigt mehr ein schnittiges Coupé denn eine traditionelle Limousine.

Das Basismodell mit 3,0-Liter-V6-Diesel und 275 PS startet bei knapp 80.000 Euro, das Topmodell mit V8-Kompressor und 510 PS kostet knappe 143.000 Euro. Zur Wahl stehen dem Jaguar XJ insgesamt denn auch lediglich der besagte Diesel sowie zwei V8-Benziner mit 5,0 Litern Hub mit und ohne Kompressoraufladung. Bereits das Basismodell bietet Panorama-Glasdach, Farbdisplay in acht Zoll mit Touchscreen, phosphorblaue Innenbeleuchtung, 6-Gang-Automatik, virtuelle Instrumente, Navi, Klima, Walnuss-Paneele oder Klangsystem inklusive Festplattenlaufwerk. Als Konkurrenz des Jaguar XJ gelten Mercedes S-Klasse, BMW 7er, Audi A8, Aston Martin Rapide, Bentley Continental Flying Spur, Bentley Mulsanne, Lexus LS, Maserati Quattroporte, Porsche Panamera, VW Phaeton oder Rolls-Royce Ghost...

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