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Citroen C6

Unter dem Kürzel C6 vermarktet der französische Hersteller Citroen seit 2005 eine Obere Mittelklasse, die bisher allein als Schrägheck-Limousine und Viertürer gebaut wird. Als Vorgänger des Citroen C6 gilt (inoffiziell) der Citroen XM, allerdings wurde das Modell bereits 2000 eingestellt, der neue C6 folgte somit erst Jahre später.

Die PF3-Basis teilt sich der Citroen C6 mit der Mittelklasse Citroen C5 und dem PSA-Konzernbruder Peugeot 407, zusammen werden die genannten Modelle in Rennes in der Bretagne gebaut, ebenso wie auch die Mittelklasse Peugeot 508.

Citroen C6: Alte Tradition

Seinen Platz innerhalb der Citroen-Flotte findet der C6 folgerichtig über Modellen wie C-Zero, C1, C3, DS3, DS4 oder DS5, einzig die Vans Citroen C3 Picasso, C4 Picasso und natürlich der Citroen C8 oder der SUV C-Crosser dürften mehr Platz bieten. Präsentiert wurde der Citroen C6 jedenfalls 2005 auf dem Genfer Autosalon, November 2005 kam die Obere Mittelklasse in Frankreich auf den Markt, Mai 2006 in Deutschland.

Das Design des Citroen C6 mit dem langen Radstand, langer Motorhaube und die Seitenlinie ist an die Vorgänger angelehnt, die neben dem XM (1989 bis 2000) auch in den Modellen CX (1974 bis 1991) oder DS (1955 bis 1975) zu finden sind. Die Gerüchte um eine Kombiversion scheinen hingegen lediglich Gerüchte, nach mehr als sechs Jahren in Produktion dürfte die Idee doch eher unwahrscheinlich sein.

Citroen C6: Sicherheit und Motoren

In punkto Sicherheit baut der Citroen C6 bereits im Basismodell (54.380 Euro, Stand 2011) auf ESP, ASR, Kopf-und Seitenairbags vorn wie hinten, elektronische Einparkhilfe oder Klimaanlage. Ein besonderer Clou ist die aktive Motorhaube, die bei Unfällen mit Fußgängern automatisch und innerhalb Millisekunden um 6,5 Millimeter anhebt, um mehr Abstand zwischen Körper und Motor zu ermöglichen. Kurzum bekam der Citroen C6 eben wegen dieser cleveren Idee als erstes Modell überhaupt im Euro NCAP-Crashtest 2005 bei der Fußgängersicherheit 28 Punkte und damit Höchstwertung - insgesamt fuhr die Obere Mittelklasse fünf von fünf Sterne ein.

Als Antriebe standen zur Markteinführung des Citroen C6 zwei Motoren zur Wahl, ein V6-Benziner mit 3,0 Litern und 211 PS sowie ein V6-HDi-Diesel mit 204 PS aus 2,7 Litern. Ende 2006 folgte ein weiterer HDi-Diesel mit 2,2 Litern und 170 PS, 2009 ein 3,0-V6-Diesel mit Doppelturbo und 241 PS. Im gleichen Jahr wurden der Benziner und der 2,7-Liter-V6-Diesel gestrichen, April 2011 ebenso der 2,2-Liter-Diesel, ergo steht derzeit (Stand 2011) allein der V6-Diesel mit 3,0 Litern zur „Auswahl“. Der aktuelle V6-Turbo-Diesel entstammt übrigens aus einer Kooperation mit Ford, und war beispielsweise auch im Jaguar XF oder im Jaguar XJ im Einsatz.

Citroen C6: Optionen und Tests

Der oben genannten Serienausstattung stehen in der Topausstattung „Exclusive“ (für 58.930 Euro, Stand 2011) übrigens noch Head-up-Display, AFIL-Spurassistent, automatisch ausfahrender Heckspoiler oder das Hydractive-Fahrwerk zur Verfügung. Gegenüber der Konkurrenz wird besagtes Fahrwerk statt wie etwa im BMW X5 E70 voll entkoppelt, das bekannte britische BBC-Automagzin „Top Gear“ war prompt begeistert.

Besonderes Merkmal des 4,91 Meter langen und 1,86 Meter breiten Citroen C6 ist zudem die konkave Heckscheibe, die ergo gewölbt ist. Dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy jedenfalls dient der Citroen C6 als offizielles Dienstfahrzeug, Konkurrenz findet sich in Modellen wie Audi A6, BMW 5er, Cadillac CTS, Infiniti M, Lexus GS, Mercedes E-Klasse, Saab 9-5, Skoda Superb oder Volvo S80.

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