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BMW 7er

Mit dem 7er stellt der bayerische Autobauer BMW sein Modell der Oberklasse, das seit Ende der 1970er in mittlerweile fünfter Generation gebaut wird. Die erste Generation, das Modell E23, lief 1977 bis 1986 vom Band, gefolgt von den Generationen E32 (1986 bis 1994), E38 (1994 bis 2001), E65 (2001 bis 2008) und F01 (seit 2008).

BMW 7er E23: Erste Generation 1977 bis 1986

Die erste Generation E23 folgte im Design den kleineren Modellen BMW 3er (seit 1975), BMW 5er (seit 1972) und BMW 6er (seit 1976) und war noch ein recht kantiges Auto mit überstehender Front, schmalen hohem BMW-Nieren und eckigem Heck. Von Konkurrent Mercedes wurde 1979 das ABS übernommen, dass die Schwaben zusammen mit Bosch erfunden hatten.

1983 erfuhr der BMW 7er E23 eine Modellpflege, wobei allein Sechszylinder als Motoren zum Einsatz kamen, durchweg Benziner. Mit der Modellpflege wurden die Motoren von drei auf sechs verdoppelt, die Leistung reichte von 150 bis 252 PS aus 2,5 bis 3,4 Litern Hubraum. Letzten Endes bot der erste BMW 7er je nach Motor eine Spitze von 192 bis 227 km/h, im Sprint von null auf 100 km/h war kein Modell langsamer als zehn Sekunden.

BMW 7er E32: Zweite Generation 1986 bis 1994

1986 bis 1994 kam mit dem E32 die zweite Generation der Münchner Oberklasse ins Autohaus, wobei anfangs wieder allein Sechszylinder-Motoren zur Verfügung standen. 1987 folgte jedoch ein Zwölfzylinder, der als erstes deutsches Aggregat seiner Art nach dem Zweiten Weltkrieg gilt. Designer des E32 war übrigens Claus Luthe, der zuvor auch den Audi 50 - den späteren VW Polo I - oder den Audi 80 B2 und Audi 100 C2 entwarf, aus welchen die Modelle Audi A4 und Audi A6 hervorgingen.

Mit dem 5,0-Liter-V12 konnte der BMW 7er jedenfalls plötzlich mit den Modellen von Jaguar konkurrieren, die Spitze von 272 km/h drosselte BMW allerdings auf 250 km/h. 1991 fand sich optional Xenonlicht im Angebot wieder, 1992 folgte eine Modellpflege mit neuer Innenraumausstattung wie ebenso neuen V8-Motoren und 5-Gang-Automatik. Sämtliche Modelle des BMW 7er waren parallel als Langversion (L) erhältlich, die Motorenpalette reichte von 188 bis 299 PS.

BMW 7er E38: Dritte Generation 1994 bis 2001

Mit dem Modell E38 stellte BMW die dritte Generation seiner 7er-Reihe auf die Räder, die vor allem mit integrierten Navigationssoftware für Furore sorgte - damals ein Novum. Zuerst wurden als Motoren zwei V8 der zweiten Generation offeriert, später folgte ein neuer V12, der nun auf 5,4 Liter Hub und 326 PS kam. 1996 folgte bereits eine Modellpflege, mit welcher neu Seiten- und Kopfairbags angeboten wurden, parallel kam der erste Diesel auf den Markt,

1998 folgte ein weiteres Facelift, das vor allem optischer Natur war und beispielsweise neue Scheinwerfer, Nierengrill, Rücklichter oder Seitenschweller enthielt. Außerdem war der BMW 7er E38 erneut als Langversion BMW 750iL zu kaufen, der 25 Zentimeter länger als das normale Modell war. Auf Motorenseite standen Benziner mit 193 bis 326 PS sowie Diesel mit 143 bis 245 PS zur Wahl.

BMW 7er E65: Vierte Generation 2001 bis 2008

Auch mit dem E65, der die vierte Generation des BMW 7er von 2001 bis 2008 stellte, überraschte der Münchner Hersteller mit einem Novum. Erstmals nämlich kam iDrive zum Einsatz, mit welchen BMW ein neues Bedienkonzept einführte. Außerdem war der BMW 7er E65 das erste Auto weltweit, das in Serie mit einer 6-Gang-Automatik ausgestattet war, welche über das Lenkrad bedient werden konnte.

Ab 2003 war gegen Aufpreis adaptives Kurvenlicht erhältlich, April 2005 erfuhr der BMW 7er E65 eine Modellpflege. Die Frontpartie des Oberklassemodelle wurde deutlich runder, die BMW-Nieren größer, die Scheinwerfer - nun mit Xenon - flacher, die Rücklichter bauten ab sofort auf LED. Auf Motorenseite fanden sich mit der Modellpflege nur noch vier Benziner, ein Reihensechszylinder (258 PS), zwei V8 (306 und 367 PS) und ein V12 (445 PS), sowie zwei Dieselaggregate als Reihensechszylinder (231 PS) und V8 (329 PS) wieder.

BMW 7er F01: Fünfte Generation seit 2008

Seit 2008 ist mit dem F01 die nunmehr fünfte Generation des BMW 7er im Autohaus zu finden, der einmal mehr allein als Viertürer und Limousine angeboten wird, dafür aber mit kurzen und langem (plus 140 mm) Radstand als F02. Etliche Fahrerassistenten, teilweise gegen Aufpreis, wie Abstandsregeltempomat inklusive Stop&Go-Funktion, Spurwechsel- und Spurhalteassistent, Nachtsichtassistent, Head-up-Display, Tempolimit-Anzeige oder Allrad xDrive stehen zur Wahl.

In punkto Sicherheit bietet der BMW 7er F01 ABS, Bremsassistent, CBC (Cornering Brake Control), ESP und ASR, acht Airbags und aktive Kopfstützen Als Benziner stehen ein Reihensechszylinder (326 PS), ein 4,4-Liter-V8 mit 407 PS und ein 6,0-Liter-V12 mit 544 PS zur Wahl, parallel als Diesel zwei Reihensechszylinder mit 245 und 306 PS aus jeweils 3,0 Litern Hub. Generell als Stufenhecklimousine gebaut ist der BMW 7er ab 79.600 Euro (Stand 2011) zu haben, die Konkurrenz findet sich in Mercedes S-Klasse, Audi A8, Jaguar XJ, Lexus LS, VW Phaeton, Bentley Mulsanne oder Porsche Panamera.

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