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Audi R8

Anno 2006 eröffnete sich der Autohersteller Audi mit dem Modell Audi R8 ein gänzlich neues Segment und stellte einen rassigen Sportwagen auf die Räder. Der Modellname der bayerischen Flunder war dabei ein Tribut an den Rennwagen R8, mit welchem Audi - mehrfach erfolgreich - bei den 24 Stunden von LeMans teilnahm.

Tatsächlich wird der Audi R8 gar nicht von Audi selbst, sondern von der hundertprozentigen Tochter quattro GmbH gebaut, wo auch die RS-Modelle (Audi RS3 oder Audi RS5) oder die S-Modelle wie der Audi S4 oder der Audi S6 produziert werden.

Audi R8: Serie oder Motorsport?

Doch zurück zum Audi R8: Auch wenn der Name an den fünffachen LeMans-Sieger erinnert, hat der Serien-Sportler Audi R8 so gut wie nichts mit dem Rennwagen gemein, sondern baut auf der 2003 präsentierten Studie „LeMans quattro“ auf. Ebenso wenig ist der Audi R8 mit seinem italienischen „Bruder“ Lamborghini Gallardo verwandt, lediglich die Brembo-Bremsen haben die zwei rassigen Flundern gemein. Dafür ist der Audi R8 jedoch der erste Sportwagen mit Mittelmotor, den Audi je produziert hat.

Wie der Audi A8 baut der R8 auf den „Audi Space Frame“, eine Vollkarosserie aus Aluminium, die Rost quasi unmöglich macht. Beim Motor wieder bieten die Ingolstädter die berühmte Qual der Wahl, aus dem Audi RS4 wurde anfangs der V8-FSI-Benziner mit 420 PS (309 kW) und 430 Nm entliehen, seit 2010 bietet gleicher V8 sogar 430 PS (316 kW). Ein Jahr zuvor in 2009 kam parallel der V10-FSI aus dem Audi S6 zum Einsatz, der 5,2-Liter-Benziner bietet 525 PS (386 kW) bei 530 Newtonmeter Drehmoment respektive im Audi R8 GT (seit 2010) 560 PS (412 kW) und 540 Nm.

Beim Getriebe offeriert der Audi R8 entweder ein manuelles Schaltgetriebe mit sechs Gängen oder aber das Automatikgetriebe R tronic, das entweder per Schalthebel (Mittelkonsole) oder mit Schaltpaddels (Lenkrad) bedient wird. Der Allradantrieb kommt übrigens tatsächlich von der italienischen Audi-Tochter Lamborghini...

Audi R8: Vorsprung durch Technik

Die im Audi R8 eingebauten Systeme zur Fahrstabilität und Fahrwerksregelung kommen wieder aus der Mittelklasse Audi A4. Tagfahrlicht und Rückleuchten sind mit LED bestückt, 2008 war der Audi R8 sogar das erste Serienmodell weltweit, dass (beim V8 optional, beim V10 Serie) auf Voll-LED-Scheinwerfer setzte.

Die V10-Modelle sind übrigens in einigen Punkten klar vom Audi R8 mit V8-Motor zu unterscheiden, beispielsweise besticht der V10 mit ovalen Auspuffendrohren beidseitig, verchromtem Kühlergrill inklusive horizontalen wie vertikalen Streben, größeren Sideblades (seitliche Luftöffnungen), dunkleren Rücklichter oder ein V10-Logo...

Schlussendlich sind derzeit vom Audi R8 vier Modellversionen auf den Markt, angefangen vom geschlossenen Audi R8 Coupé über den offenen Roadster Audi R8 Spyder bis zum auf 333 Modelle limitierten Audi R8 GT (inklusive stärkerem V10-Benziner) und der besonderen GT3-Rennsportversion Audi R8 LMS mit Heckantrieb.

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