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Alfa Romeo Spider

Mit dem Modell Spider stellte der italienische Autobauer Alfa Romeo von 2006 bis 2010 ein Cabriolet auf die Räder, das im Segment der Mittelklasse anzusiedeln war. Allerdings war der letzte Alfa Romeo Spider nicht das erste Cabrio seiner Art, tatsächlich wurden seitens Alfa Romeo bereits sechs Modelle unter diesem Modellnamen vermarktet.

Die ersten vier Generation des Alfa Romeo Spider wurden von 1966 bis 1993 durchgehend über fast drei Jahrzehnte gebaut, die fünfte und ebenso sechste Generation auf Basis des Brera waren hingegen komplett neue Modelle. Innerhalb der Alfa-Familie gliederte sich der letzte Spider über MiTo, Giulietta und 159 sowie unter dem 8C Competizione als Sportwagen ein, während der Brera und ebenso der Alfa GT quasi auf einer Linie mit dem Cabriolet lagen.

Alfa Romeo Spider: Die ersten vier Cabrios
Die erste Generation des Alfa Romeo Spider war das Modell Typ 105/115 von 1966 bis 1969 als Erbe des Alfa Romeo Giulia Spider. Das Design des ersten Spider-Modells kam nicht bei jedem gut an, die Alfa-Mitarbeiter gaben dem Giulia Alfa Spider gar den Namen „Osso di Seppia“, was übersetzt so viel wie „Rückenschale des Tintenfisch“ bedeutet - und auf das (Rund)Heck des Cabrios bezogen war.

Mit dem Alfa Spider „Coda Tronca“ von 1969 bis 1983 war das runde Heck wieder verschwunden, kurzerhand wurde das „Hinterteil“ rund 15 Zentimeter abgeschnitten und begradigt. 1983 bis bis 1989 folgte der Alfa Romeo Spider „Aerodinamica“, dessen Front mit den aufragenden runden Scheinwerfern an den Porsche 911 früherer Jahre erinnerte. Auch der vierte Spider von 1989 bis 1993 zeigte diesen Look, der später tatsächlich mit deutscher Technik, nämlich einer Einspritzung von Bosch, versehen wurde.

Alfa Romeo Spider V Typ 916: 1994 bis 2005
Nach dem letzten Alfa Spider verging ein Jahr Pause, bis Alfa Romeo mit dem Typ 916 auf dem Genfer Autosalon 1994 - zusammen mit dem bis auf die Heckpartie baugleichen Alfa Romeo GTV (Gran Turismo Veloce) - einen neuen Spider präsentierte. Der Alfa Romeo Spider 916 war komplett neu konstruiert, das Design stammte von Pininfarina, wo beispielsweise auch der Ford Focus CC, Volvo C70 CC, Maserati Quattroporte oder die Mitsubishi-Modelle Lancer (Limousine) und Pajero entstanden sind.

Der Motor war quer eingebaut, außerdem setzte der Alfa Romeo Spider V auf Frontantrieb. ABS und Klima waren in Serie an Bord, später ebenso ASR und ein elektrohydraulisches Verdeck. 1998 und 2000 erfuhr der fünfte Alfa Spider jeweils ein Facelift, 2000 wurde außerdem die Produktion von Arese nach Turin zu Pininfarina verlegt. Als Motoren dienten der fünften Generation des Alfa Romeo Spider allein Benziner mit 144 bis 240 PS aus 1,8 bis 3,2 Litern Hub.

Alfa Romeo Spider VI Typ 939: 2006 bis 2010
Wieder legte der Hersteller ein Jahr Pause ein, bis in Genf 2006 schließlich der neue und mittlerweile sechste Alfa Spider auf Basis des Sportcoupés Alfa Romeo Brera vorgestellt wurde, das wiederum auf der Mittelklasse Alfa Romeo 159 aufbaut. Prompt folgte noch in Genf die Wahl zum „Cabrio of the Year 2006“, 2008 erfuhr der Spider bereits eine Modellpflege.

Alfa Romeo Spider
Basis vom Brera: Spider Nummer 6 (Fotos © Alfa Romeo)

Als Motoren standen dem sechsten Alfa Romeo Spider neben drei Benziner mit 185 bis 260 PS aus 1,8 bis 3,2 Litern drei Diesel zur Wahl, wobei die Selbstzünder auf 170 bis 210 PS aus 2,0 und 2,4 Litern kamen und allesamt mit Turbo ausgestattet waren. 2010 wurde die Produktion des Alfa Spider ebenso wie die des Brera ohne Nachfolger beendet, für 2013 ist ein neues Modell geplant. Als Konkurrenz des Alfa Spider galten die Cabriomodelle von Audi TT, BMW Z4, Mercedes SLK-Klasse...

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