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Isuzu

Isuzu ist eine japanische Aktiengesellschaft, die im Nikkei 225 gelistet und allein im Bereich Automobilproduktion tätig ist. Gegründet wurde das Unternehmen 1937, seinen Unternehmenssitz findet Isuzu heute in Tokio/Japan, 2006 waren knapp 7.400 Menschen bei dem Autobauer beschäftigt.

Die Anfänge des nach dem gleichnamigen Fluss Isuzu benannten Automobilherstellers gehen zurück bis ins Jahr 1916, als die Werft Ishikawajima mit den Tokioter Gas und Elektrizitätswerken kooperierte, das Ziel war die Autoproduktion. Zuerst wurden Autos des britischen Hersteller Wolseley gebaut, später schließlich eigene Lkws.

Isuzu: Erstes eigenes Auto in 1953

Das erste eigene Auto mit Isuzu-Logo wurde 1953 mit dem Isuzu Minx auf die Räder gestellt, allerdings war auch dieses Modell lediglich ein Lizenznachbau des Hillman Minx. Die ersten Eigenentwicklungen - Bellel, Bellet, 117 Coupé, Florian - legte Isuzu in den 1960ern auf, 1971 stieg der US-Hersteller General Motors bei den Japanern ein. Erstes Resultat war das (GM)Weltauto Isuzu Gemini, in den 1980ern folgte die Modelle Aska und Piazza, seit 1990 konzentriert sich Isuzu allein auf Offroader, Lkws und Omnibusse.

2006 stieß GM seine Isuzu-Anteile für rund 300 Millionen US-Dollar ab, die Motorenwerke Isuzu Motors in Polen und Deutschland verblieben jedoch zuerst bei General Motors, um 2007 dann doch von Isuzu zurückgekauft zu werden - Kooperationen mit GM bestehen allerdings bis heute.

Isuzu: Seit den 1990ern nur noch Offroader

Wegen der jahrelangen Zugehörigkeit zum GM-Konzern und dem „Quasi-Verbot“, Konkurrenzmodelle zu den einzelnen GM-Töchtern anzubieten, ist Isuzu heute vor allem für seine Nutzfahrzeuge, Geländewagen und Pick-ups bekannt. Tatsächlich ist das einzige in Deutschland zu kaufende (Pkw)Modell der Pick-up D-Max, der seit 1971 gebaut und hierzulande seit 2007 angeboten wird. Konkurrenz bietet Isuzu hierzulande daher nur in entsprechenden Modellen wie Toyota Hilux, Nissan Navara, Mazda BT-50, VW Amarok oder Ford Ranger.

Bekannt ist der hiesige deutsche Isuzu Ableger außerdem als Motorenentwickler, beispielsweise stammen etliche Dieselmotoren wie im Opel Corsa (Generationen A, B,C und D; Kadett E, Opel Combo A, Opel Astra F, Opel Vectra A, Opel Meriva A und B oder Opel Zafira B von Isuzu. Laut der deutschen GM-Tochter Opel galt der damalige Konzernbruder Isuzu innerhalb des GM-Verbundes als die „Diesel-Kompetenz“.

Isuzu: Mehr Motoren als Autos

Neben Opel nutzte diese Diesel-Kompetenz auch Honda in seinem Honda Civic in den 2000ern, wobei gerade Honda immerhin als größter Motorenhersteller der Welt bekannt ist. Ein weiterer Kunde war Renault, wo Isuzu-Dieselmotoren in den Modellen Vel Satis (Oberklasse) und Espace eingesetzt wurden, außerdem fanden die Selbstzünder im Saab 9-5 Verwendung.

Übrigens war beispielsweise auch der Opel Frontera ein Modell von Isuzu, nämlich der Rodeo. Der Isuzu Journey, den die Japaner seit 1973 bis heute produzieren, hat jedoch nichts mit dem Dodge Journey oder Fiat Freemont zu tun, sondern stellt einen Kleinbus statt Crossover-SUV dar...

Aktuelle Isuzu Modelle und Website:

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