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Cadillac

Cadillac ist ein Hersteller des Premiumsegment respektive eine Marke von General Motors. Gegründet wurde Cadillac am 22. August 1902 von Henry Martyn Leland, von Anfang an wurden allein Autos produziert. Der Firmenname geht statt auf den Firmengründer auf den Franzosen Antoine Laumet de La Mothe zurück, der als Sieur de Cadillac bekannt war und als Gründer der Stadt Detroit/Michigan gilt. Cadillac selbst hat seinen Firmensitz in Warren, einer Vorstadt von Detroit.

Sieben Jahre nach Gründung des Autobauers wurde Cadillac bereits vom Konzern General Motors übernommen, der selbst gerade erst in 2008 entstanden war. Aufsehen erregte Cadillac beispielsweise mit seinen 16-Zylinder-Motoren in den 1930ern, außerdem wurden 1927 bis 1940 unter der (Tochter)Marke LaSalle ebenfalls Modelle vermarktet.

Cadillac: Amerikaner Premiumhersteller

Innerhalb des GM-Konzerns steht Cadillac für das Premiumsegment und somit über den Schwesternmarken Buick, Chevrolet und ebenso Opel, ähnlich wie Audi und Bentley bei Volkswagen über Seat oder Skoda angesiedelt sind. Bis in die 1970er baute Cadillac vor allem große Automodelle, die ebenfalls große Motoren mit dementsprechend hohem Spritverbrauch unter der Motorhaube verbargen. Größter Konkurrent war die Marke Lincoln, welche das Premiumlabel der Ford Motor Company stellt.

Im Gegensatz zur Konkurrenz verbaute Cadillac bei manchen seiner Modelle wie etwa den Seville oder den Eldorado Frontantrieb, während im US-Premiumsegment der Heckantrieb üblich ist. Neue Modelle wie STS oder CTS setzen jedoch wieder auf Heckantrieb, auch wegen Systemen wie ESP oder ASR. Ein typisches Merkmal von Cadillac sind schließlich die senkrechten Rücklichter.

Cadillac: Stippvisite in Europa

Im Gegensatz zur GM-Schwester Buick war und ist der US-Hersteller auch in Europa vertreten, führt aber fast schon traditionell eher ein Nischendasein. In den 1990ern zogen sich die Amerikaner sogar komplett aus Europa zurück, 2003 feierte der Hersteller dank dem niederländischen Importeur Kroymans aber sein Comeback. Das Nischendasein ist jedoch bis heute geblieben, allein in 2004 wurden in ganz Europa gerade mal um die 1.000 Neuwagen verkauft.

2005 ging General Motors in die Offensive, mit dem BLS auf Basis des Saab 9-3 und Opel Vectra C war erstmals ein Modell gezielt für Europa entworfen wurden. Das Modell war sogar mit Diesel ausgestattet, trotzdem kamen die Amis gegen Audi A4, BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Co. nicht an, 2009 wurde der BLS eingestellt und mittlerweile nur noch als Lizenznachbau in Russland produziert.

Cadillac: Kein Erfolg in der alten Welt

Neben den BLS versuchte sich Cadillac noch mit anderen Modellen am hiesigen Markt, die mitunter immer noch im Autohaus zu finden sind, angefangen beim CTS seit 2002 als Konkurrent zu Audi A6, BMW 5er, Mercedes E-Klasse, Skoda Superb, Lexus GS oder Jaguar XF. 2005 folgten die Oberklasse-Modelle DTS und STS. Lange vorher, nämlich 1999, kam der große SUV Escalade in den hiesigen Handel, der mit Range Rover, VW Touareg, Porsche Cayenne, BMW X6 oder Mercedes GL-Klasse konkurriert.

2009 ging Cadillac-Importeur Kroymans im Zuge der großen Wirtschaftskrise in Insolvenz, kurzzeitig wurden keine Cadillac-Modelle in Europa mehr vermarktet. Doch schon 2010 waren die Amerikaner zurück, fristen jedoch weiterhin ihr bekanntes Nischendasein. Tatsächlich wurden Januar bis Oktober 2010 gerade mal um die 300 Neuwagen in Deutschland abgesetzt...

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